• 90 Jahre

    Die Anfänge

    1924-1945

    Nachkriegszeit und Wiedervereinigung

    1946-1994

    Neuzeit

    ab 1995

    Jetzt auf Zeitreise gehen
  • Die goldenen Zwanziger

    1924-1929

    8. August 1924

    Geburtsstunden der heutigen S-Bahn, elektrischer Verkehr vom Stettiner Bahnhof (heute Nordbahnhof) nach Bernau, später auch nach Oranienburg und Velten.

    1925

    Einführung des bis heute bewährten Fahrzeugkonzeptes: Bis zu acht gleichlange Wagen bilden einen S-Bahn-Vollzug.

    1928/29

    Die "Große Elektrisierung" trägt Früchte: Alle wichtigen Stadt-, Ring- und Vorortbahnstrecken werden elektrisch – moderne Triebzüge statt Dampflokomotiven und preußischen Abteilwagen.

    Vergnügungshochburg Berlin

    Die Großstadt Berlin mausert sich nach dem Ersten Weltkrieg schnell zur künstlerischen Hauptstadt Deutschlands – und zur kulturellen Metropole in Europa. Ob Theater, Varieté, Literatur oder Tanz – vergnügen will man sich in Berlin und bloß nichts verpassen. Zum Glück bringt die S-Bahn die Massen schnell und sicher von A nach B.

  • S-Bahn im Wandel

    1930-1933

    1930

    Elektrische Züge ermöglichen dichteren Takt, kürzere Fahrzeiten und schnelleren Fahrgastwechsel.

    1. Dezember 1930

    Neue Produktbezeichnung mit einprägsamem Logo: "S-Bahn" statt "Berliner Stadt-, Ring- und Vorortverkehr", weißes "S" auf grünem Grund.

    Mitte 1939

    Rund 262 km Streckennetz sind auf den modernen, attraktiven und umweltfreundlicheren elektrischen Betrieb umgestellt.

    Neuer Name, neues Gesicht

    In den frühen 1930er-Jahren wird das heute allseits bekannte weiß-grüne S-Bahn-Logo geschaffen. Das gewählte Grün sollte die Berliner S-Bahn gegen das Blau der U-Bahn abgrenzen. Mit Erfolg: Das Logo nutzen heute auch andere Städte. Und auch der neue Name „S-Bahn“ verbreitet sich schnell in Deutschland.

  • Ausnahmezustand im Krieg

    1934–1945

    1934 bis 1939

    Bau des Nordsüd-S-Bahntunnels unter der Innenstadt als Verbindung der nördlichen und südlichen Vorortstrecken.

    1935

    Erste Fahrzeuge mit stromlinienförmiger Front für 120 km/h.

    1936

    Züge fahren bei den Olympischen Spielen im 90-Sekunden-Takt.

    1943

    Berlin ist Verkehrsdrehscheibe im Deutschen Reich. Die S-Bahn trägt die Hauptlast des öffentlichen Verkehrs; Fahrgastrekord mit 737 Millionen Reisenden.

    1945

    Kriegsende: Zerstörte Bahnhöfe, Gleise, Brücken; der Nordsüd-S-Bahntunnel steht unter Wasser, rund 90 Prozent der Züge sind nicht betriebsfähig oder zerstört.

  • Ereignisreiche Nachkriegszeit

    1946-1961

    ab 1946

    Wiederaufbau in der Nachkriegszeit – trotz Demontage und Reparation.

    ab 1948

    Spaltung der Stadt – S-Bahn fährt weiter über alle Sektorengrenzen.

    Unterstützung aus der Luft

    Im geteilten Berlin bewegt die S-Bahn die Bewohner am Boden zunächst weiter. Als wichtige Straßen- und Eisenbahnverbindungen während der Berlin-Blockade 1948/1949 gesperrt werden, kommt Hilfe aus der Luft: Die Berliner Luftbrücke versorgt die West-Berliner mit Lebensmitteln.

  • Welten zwischen Ost und West

    1961-1988

    13. August 1961

    Mauerbau spaltet die Stadt und ihre S-Bahn in zwei unabhängige Hälften, viele Verbindungen werden gekappt.

    1961

    Aufruf zum S-Bahn-Boykott in den Westsektoren "Kein Westgeld für Ulbrichts Stacheldraht": Hunderttausende Fahrgäste kehren der S-Bahn den Rücken, Züge fahren häufig leer, Stationen verfallen.

    1961

    S-Bahn bleibt das wichtigste Verkehrsmittel im Ostteil der Stadt und wird erweitert.

    1973

    Fahrgastrekord im Ostteil der Stadt während der Weltfestspiele der Jugend: Rund 1,2 Millionen Fahrgäste täglich – doppelt so viele wie sonst!

    1974

    Kurze Renaissance in Westberlin: Großeinsatz während der Fußball-WM.

  • Bewegung nach der Wende

    1989-1994

    Schluss mit Stillstand

    Zehntausende DDR-Bürger strömen zur Grenze und können sie passieren. Die Welt steht Kopf: "Wahnsinn" ist das geflügelte Wort - und das umfasst auch die Leistungen der S-Bahn.

    Aus zwei mach eins

    S-Bahnzüge fahren ab dem 2.Juli auf der Stadtbahn wieder durch, ab 1.September halten sie auch auf den unterirdischen "Geisterbahnhöfen" der Nordsüd-S-Bahn in Mitte (Ausnahme: Potsdamer Platz erst ab 1.März 1992).

    1. April 1992

    Erste Verbindungen ins Umland, durch die Strecke Berlin-Wannsee-Potsdam.

    Eine Stadt wächst zusammen

    Nach dem Fall der Mauer ist Berlin wieder eins. Trabis fahren hupend gen Westen, Familien finden zusammen und die S-Bahn steht wieder für grenzenlose Mobilität. Sie verbindet die Berliner seitdem jeden Tag aufs Neue.

  • Moderne S-Bahn

    1995-2008

    1. Januar 1995

    Start der S-Bahn Berlin GmbH als 100-prozentige Tochter der Deutschen Bahn AG - Beginn eines neuen Kapitels in der Geschichte des traditionsreichen Verkehrsmittels.

    90er Jahre

    Beginn einer umfassenden Erneuerung von Strecken, Stationen und Fahrzeugen, um die S-Bahn wieder zum attraktiven und zuverlässigen Verkehrsmittel für alle Berliner und ihre Gäste zu machen.

    15. Juni 2002

    Ringschluss beendet die Teilung des Berliner S-Bahn-Netzes und der beiden Stadthälften endgültig.

    2006

    S-Bahn befördert internationale Fußballfans zur Fußballweltmeisterschaft im Olympiastadion.

  • Krise und Neuanfang

    2009-2013

    2009

    Beginn der S-Bahn-Krise - herstellerbedingte Fahrzeugmängel und Managementfehler im Unternehmen führen zu erheblichen Einbußen in der Beförderungsqualität.

    2009 bis 2012

    Der Mutterkonzern Deutsche Bahn wendet mehr als 400 Millionen Euro auf, um die Fahrzeugflotte zu stabilisieren und das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen

    2012

    Kraftakt der Deutschen Bahn zeigt Erfolge. 395 Millionen Fahrgäste fahren mit den rot-gelben Zügen der S-Bahn Berlin GmbH!

    Neue S-Bahnen bei allen beliebt

    Ein Video kursiert vor Weihnachten 2012 in der ganzen Stadt: Ein S-Bahn-Fahrgast hat ein Shetland-Pony mit an Bord gebracht. Dass die Ponymitnahme gegen die Beförderungsbedingungen verstößt, stellt die S-Bahn sofort klar. Trotzdem zeigt die skurrile Geschichte: Die neuen Züge der S-Bahn kommen an!

  • Mobil in die Zukunft

    2014 bis …

    2014

    Berliner S-Bahn startet in ihr 90. Jubiläumsjahr, Zahl der Abonnenten wächst auf 200.000, S-Bahn hat ihre Rolle als Rückgrat des Nahverkehrs in der Hauptstadtregion zurückerobert, Berliner und Brandenburger wählen die S-Bahn für die Fahrt zur Arbeit, den Weg zur Schule und den Wochenendausflug.

    2015

    Rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten tagtäglich daran, dass sich die Fahrgäste gut aufgehoben fühlen und ihr Ziel sicher und zuverlässig erreichen. Sie alle bilden ein starkes Team, von dem die lebendige Metropole und ihre Menschen profitieren.

    Die S-Bahn Berlin setzt ihre Informationsoffensive, die zuletzt mit der umfassenden Ausrüstung der Bahnhöfe mit modernen LCD-Fahrzielanzeigern und einer automatischen „Voice-Over-Ip“-Beschallung verbunden war, im mobilen Bereich fort. Eine kostenlose „S-Bahn-Info-App“ ermöglicht es den Kunden, nunmehr zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort auf dem aktuellen Stand der Dinge zu sein.

Bewegende und Bewegte Geschichte seit 1924

Die Berliner S-Bahn hat Geburtstag. Im Jahr 1924 wurde zwischen Berlin-Stettiner Bahnhof (heute Nordbahnhof) und Bernau der planmäßige elektrische S-Bahn-Betrieb aufgenommen. Die Umstellung des Gesamtnetzes vom Dampfbetrieb auf die neue umweltfreundliche Antriebstechnologie erfolgte dann in weniger als zehn Jahren.

Ein langes Menschenleben – seit 90 Jahren - verbindet die S-Bahn Jung und Alt in Berlin und Brandenburg und das wohlbekannte weiße „S“ auf grünem Grund war immer mit dabei.

 

Veranstaltungen zum 90. Jubiläum im Jahr 2014

  • Zug zum Welt-Aids-Tag und Zugtaufe Aktualisiert

    Potsdamer Platz

    Zugtaufe

    Am 1. Dezember um 11 Uhr waren S-Bahn-Freunde und Interessierte zu einer weiteren Zugtaufe eingeladen. Diesmal stand der Bezirk Mitte Pate. Zur Taufzeremonie auf dem Bahnhof Potsdamer Platz waren Peter Buchner (S-Bahn-Chef), Dr. Rüdiger Grube (Vorstandschef DB AG), Klaus Wowereit (Bürgermeister von Berlin), Dr. Christian Hanke (Bezirksbürgermeister von Mitte) und Susanne Henckel (Geschäftsführerin des VBB) anwesend.

    Das limitierte S-Bahn-Shirt mit dem Aufdruck „Mitte“ ist gegen eine Spende von 10 Euro zugunsten der Berliner Aidshilfe im Kundenzentrum Lichtenberg erhältlich.

    Zug zum Welt-Aids-Tag

    „Positiv zusammen leben - aber sicher“ war das Motto des Welt-Aids-Tages 2014. Diese Idee des solidarischen Miteinanders verfolgt die S-Bahn Berlin schon seit Jahrzehnten und engagiert sich dafür auch in diesem Jahr.

    Nach guter Tradition ist am 1. Dezember wieder ein Zug unterwegs, in dem S-Bahnmitarbeiter, Künstler und ehrenamtliche Mitarbeiter der Berliner Aids-Hilfe Spenden sammeln sowie über die Immunkrankheit Aids informieren.

    Die Mitarbeiter der Berliner S-Bahn möchten mit der Aktion auch daran erinnern, dass Aids trotz der Fortschritte der Medizin nach wie vor tödlich ist. Weltweit leben rund 34 Millionen HIV-positive und an Aids erkrankte Menschen, jährlich stecken sich mehr als zwei Millionen Menschen an – Tendenz steigend. Nach Schätzungen des Robert-Koch Institutes leben bundesweit rund 70 000 Menschen mit der Immunschwächekrankheit, in Berlin sind es rund 11 000.

    Wer spendete, erhielt neben Kaffee und Kuchen eine rote Schleife, das Symbol für Solidarität und Toleranz gegenüber HIV-Betroffenen und Aids-Kranken.

    Fahrtroute des Zuges

    Nachdem der S-Bahn-Zug feierlich auf den Namen „Mitte“ getauft wurde, fuhr er als Rote-Schleifen-Zug um 11.40 Uhr im Bahnhof Potsdamer Platz auf Gleis 13 ab. Nach einer kurzen Fahrt Richtung Gesundbrunnen – Potsdamer Platz fuhr er ab 12.55 als S 41 auf dem Ring.

    Nachbericht mit Fotos

  • S-Bahn-Aktionen zu 25 Jahre Mauerfall Aktualisiert

    entlang der Lichtgrenze

    Zum Jubiläumswochenende vom 7. bis 9. November engagiert sich die S-Bahn Berlin als offizieller Mobilitätspartner und Hauptsponsor des Projektes Lichtgrenze und zeigt mit verschiedenen Aktionen ihre enge Verbundenheit zur Hauptstadt. Mit einem exklusiven Sonderticket bietet die S-Bahn Berlin für nur 15 Euro uneingeschränkte Mobilität am Veranstaltungswochenende.

    Weitere Informationen zu den S-Bahn-Aktionen

    Absolut bewegend und wunderschön - Nachbericht mit Video und Fotos

  • Zugtaufe und Mobilitätstraining

    Charlottenburg


    Zugtaufe um 11 Uhr

    Am 1. Oktober um 11 Uhr sind S-Bahn-Freunde und Interessierte zu einer weiteren Zugtaufe eingeladen. Diesmal steht der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf Pate. Zur Taufzeremonie auf dem Bahnhof Charlottenburg werden S-Bahn-Chef Peter Buchner, Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf und Dr. Jürgen Schneider, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen, erwartet.

    S-Bahn-Freunde und Interessierte sind zur Zeremonie um 11 Uhr auf dem Bahnhof Charlottenburg (Gleis 7) herzlich eingeladen. Das limitierte S-Bahn-Shirt mit dem Aufdruck „Charlottenburg-Wilmersdorf“ ist gegen eine Spende von 10 Euro zugunsten der Bahnhofsmission erhältlich.

     

    Mobilitätstraining ab 11:30 Uhr

    Wie kommen in ihrer Mobilität eingeschränkte Fahrgäste sicher in den Zug? Wie vermeiden sie Gefahrensituationen? An wen können sie sich wenden, wenn Hilfe benötigt wird? Fragen wie diese werden beim Mobilitätstraining der S-Bahn Berlin am 1. Oktober von 11.30 Uhr bis 14.45 Uhr im Bahnhof Charlottenburg (S 5, S 7, S 75), auf dem Bahnsteig in Richtung Westkreuz, beantwortet.

    Das Training wartet mit vielen praktischen Tipps und hilfreichen Informationen für mobilitätseingeschränkte und ältere Menschen sowie deren Betreuer auf. Blinde und sehbehinderte Fahrgäste können beispielsweise unter Anleitung üben, sich im Wagen und auf dem Bahnsteig zu orientieren. Kunden mit Rollstuhl wird gezeigt, wie sie sicher in den Zug hinein- und hinausfahren können. Vor Ort ist auch der VBB-Begleitservice und beantwortet Fragen rund um die kostenlose Dienstleistung. Einfach vorbeikommen und informieren.

  • Führung zur Stadt- und Eisenbahnhistorie

    Nordbahnof

    Der Stettiner Bahnhof, 1950 in Nordbahnhof umbenannt ist ein wichtiger Ort der Stadt-, der Eisenbahn- und der Teilungsgeschichte Berlins. Vor den damaligen Toren Berlins im Jahr 1843 eröffnet, wurde der Stettiner Bahnhof während der industriellen Revolution rasch zum Kristallisationspunkt moderner Industrien; der wohl bekannteste Gründer war der Lokomotivbauer August Borsig. Das Bahnhofsumfeld war bald umgeben von Mietskasernen und Fabriken – deshalb lange „Feuerland“ genannt. Zugleich war der „Stettiner“ Berlins „Ferienbahnhof“, die Ostsee war von hier schnell erreichbar.

    Die Station lag aber auch unmittelbar an der Grenze zwischen den Bezirken Mitte und Wedding: Und zwischen 1945 und 1990 verlief hier die Sektorengrenze, stand über fast drei Jahrzehnte auf dem Bahngelände die Mauer. Vieles verschwand, der unterirdische S-Bahnhof wurde 1961 zum „Geisterbahnhof“. Im Osten gelegen, diente das S-Bahn-Betriebswerk trotzdem in den Zeiten der Teilung weiterhin dem S-Bahnbetrieb: dem in West-Berlin.

    Unvergessen ist die Bedeutung des Bahnhofes für die S-Bahn-Geschichte: Die Aufnahme des elektrischen Betriebes zwischen dem Stettiner Vorortbahnhof und Bernau am 8. August 1924 gilt als „Geburtsstunde“ der Berliner S-Bahn. Selbst Filmgeschichte schrieb der Bahnhof. 1946 entstanden hier Szenen des berühmten DEFA-Films „Die Mörder sind unter uns“. Viele Spuren der Geschichte sind vernichtet, andere sind aber noch sichtbar. In zwei Führungen durch den Stadtraum stellt Udo Dittfurth, ehrenamtlicher Leiter des Berliner S-Bahn-Museums am 21. September die wechselvolle Geschichte des Raumes vor und lässt dabei besonders die Bahngeschichte wieder lebendig werden.

    Der rund zweistündige Rundgang nimmt die Teilnehmer mit durch die wechselvolle Vergangenheit von Berlins altem Norden und zum vielleicht interessantesten Bahnhof der Stadt.

    Führung am 21. September: „Geschichtslandschaft Nordbahnhof“

    • 10.30-12.30 Uhr und 14-16 Uhr
    • Treffpunkt jeweils 15 Minuten vor Beginn im Empfangsgebäude Nordbahnhof
    • Das Angebot ist auf maximal 30 Teilnehmer pro Tour begrenzt.
    • Tickets zum Preis von 7,00 € sind ab 11. September an allen Fahrkartenschaltern und Kundenzentren der S-Bahn Berlin erhältlich.
    ---- Update vom 16.09.: Die Führung ist ausverkauft. ----
  • Erlebnistouren und Zugtaufen zum Geburtstag

    Bernau

    Am 8. August 1924 wurde zwischen dem Stettiner Bahnhof (heute Nordbahnhof) und Bernau der planmäßige elektrische S-Bahn-Betrieb aufgenommen. Was damals eine verkehrliche Sensation darstellte, ist für die S-Bahn Berlin heute ein guter Grund, diesen Tag gemeinsam mit den Fahrgästen zu feiern.

    Die Stadt an der nördlichen Endstation der Linie S2 wird zudem Taufpate für einen weiteren Zug der Baureihe 481. Die amtierende Bürgermeisterin Michaela Waigand und S-Bahn-Chef Peter Buchner freuen sich am 8. August um 11 Uhr auf viele Gäste bei der Taufzeremonie am Bahnsteig. Den Tag über lädt auf dem Bahnhofsvorplatz ein Zwanziger-Jahre-Café samt Musikkapelle zum Verweilen ein. Bernauer Originale, wie Zickenschulze und seine Frau, bieten kostenlose Stadtführungen an.

    Unter dem Motto „Wir verbinden. Seit 90 Jahren“ schickt die S-Bahn genau 90 Jahre nach der Jungfernfahrt auch einen Jubiläumszug auf die Strecke. Nach der festlichen Taufe dieses Zugverbandes im Bahnhof Nordbahnhof startet der Jubiläumszug am Nachmittag zu vier moderierten Erlebnistouren auf der historischen Strecke. Der Verein Historische S-Bahn unterstützt die Erlebnistouren. Mit Uniformen und Dienstbekleidung aus 90 Jahren repräsentieren die Zugbegleiter den Zeitgeist und Modegeschmack der jeweiligen Epoche.

    Höhepunkt des Geburtstagsprogramms ist am Abend eine moderierte Erlebnisrundfahrt vom Nordbahnhof nach Bernau und weiter über den S-Bahn-Ring, mit anschließendem Kinobesuch am Savignyplatz. Das einzigartige Zeitdokument hat bis heute nichts an Intensität und Authentizität verloren. Der Regisseur wird persönlich anwesend sein.

    Programm und Ablauf des Geburtstagsprogramms

    Weitere Informationen zu Bernau

    Nachbericht: So war die Feier zum 90. Geburtstag

  • Tag der offenen Tore und Zugtaufe

    Erkner

    Das Jubiläumsjahr beginnt am Wochenende 17. / 18. Mai mit dem Tag der offenen Tore, einer historischen Leistungsschau in der Triebwagenhalle am Bahnhof Erkner. Dort zeigt der Verein Historische S-Bahn jeweils von 11 bis 18 Uhr Züge und Fahrzeugtechnik aus den letzten neun Jahrzehnten. An diesem Wochenende wird in Erkner auch das Stadtfest gefeiert.

    Zum Jubiläumsauftakt wird ein moderner Zug der Baureihe 481 auf dem Namen „Erkner“ getauft. Am 17. Mai um 12 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger dazu herzlich eingeladen, an der Taufzeremonie im Werk teilzunehmen.

    Weitere Informationen zum Tag der offenen Tore

    Informationen zu Bahnhof und Werkshalle

Bildnachweise

Kapitel "90 Jahre S-Bahn Berlin": "Die Anfänge" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; "Nachkriegszeit und Wiedervereinigung" – Berlin_Wall_Trabant_grafitti.jpg, Wikipedia, Autor: Bogdangiusca ; "Neuzeit" – ; Hintergrundbild – Friedrichstraße, Autor: J. Donath, S-Bahn Berlin GmbH

Kapitel "Die goldenen Zwanziger": "8. August 1924" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; "1925" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; "1928/29" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; "Vergnügungshochburg Berlin" - Bundesarchiv_Bild_102-05044,_Berlin,_Tanz_beim_6-Tage-Rennen.jpg, Wikipedia, Autor: Unbekannt ; Hintergrundbild –

Kapitel "S-Bahn im Wandel": "1930" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; "1. Dezember 1930" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; "Mitte 1939" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; "Neuer Name, neues Gesicht" – Berlin-Mitte, entrance to the railway station "Oranienburger Straße".JPG, Wikipedia, Autor: Dguendel ; Hintergrundbild – Bundesarchiv_B_145_Bild-P049520,_Berlin,_Marktstand_mit_Blumen_am_Potsdamer_Platz.jpg, Wikipedia, Autor: Unbekannt

Kapitel "Ausnahmezustand im Krieg": "1934 bis 1939" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; "1935" – normal_276005-6_(Hke).jpg, 276005-6, S-Bahn Foto-Community ; "1936" – Olympiastadion Berlin.jpg, Wikipedia, Autor: Horst Schötzel ; "1943" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; "1945" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; Hintergrundbild – Bundesarchiv_B_145_Bild-P054320,_Berlin,_Brandenburger_Tor_und_Pariser_Platz.jpg, Wikipedia, Autor: Carl Weinrother

Kapitel "Ereignisreiche Nachkriegszeit": "1946" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; "ab 1948" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; "13. August 1961" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; "1961" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; Hintergrundbild – Germany_Under_Allied_Occupation_BU8526.jpg, Wikipedia, Autor: No 5 Army Film & Photographic Unit, Malindine E G (Capt)

Kapitel "Welten zwischen Ost und West": "13. August 1961" – ; "1961" – ; "1961" – ; "1973" – ; "1974" – Wm74-bus-hinten.jpg, Wikipedia, Benutzer: Kandschwar ; Hintergrundbild – Grenze.png, Wikipedia, Autor: Florian Schäffer

Kapitel "Bewegung nach der Wende": "Schluss mit Stillstand" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; "Aus zwei mach eins" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; "1. April 1992" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; "Eine Stadt wächst zusammen" – Berlin_Wall_Trabant_grafitti.jpg, Wikipedia, Autor: Bogdangiusca ; Hintergrundbild – Ausfahrt Alexanderplatz, Autor: D. Ulrich, S-Bahn Berlin GmbH

Kapitel "Moderne S-Bahn": "1. Januar 1995" – Friedrichstraße, Autor: J. Donath, S-Bahn Berlin GmbH ; "90er Jahre" – Geschichtstafeln S-Bahn SBM v3, ITB-Broschüre, S-Bahn Berlin GmbH ; "15. Juni 2002" – Bf-b-westhafen.jpg, Wikipedia, Autor: A. Savin ; "2006" – Berlin-Fanmeile am Finaltag.JPG, Wikipedia, Autor: Times ; Hintergrundbild – S-Bahn Berlin GmbH

Kapitel "Krise und Neuanfang": "2009" – familie redlich Systeme GmbH ; "2009 - 2012" – S-Bahn Berlin GmbH ; "2012" – S-Bahnsteig im Hauptbahnhof, Autor: J. Donath, S-Bahn Berlin GmbH ; "Neue S-Bahnen bei allen beliebt", Youtube Hintergrundbild –

Kapitel "Mobil in die Zukunft": "2014" – ; "2015" – ; "Zukunft" – familie redlich Systeme GmbH ; Hintergrundbild –