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2010: Entschuldigungsleistungen für alle Fahrgäste - auch für Neukunden


Entschuldigungsleistungen der S-Bahn für ÖPNV-Nutzer in Berlin

Als Ausgleich für die andauernden Beeinträchtigungen bietet die S-Bahn allen Fahrgästen, die den ÖPNV in Berlin nutzen, ein Zusatz-Entschuldigungspaket im Gegenwert von 70 Millionen Euro an.

Abo- und Jahreskarteninhaber sowie Studenten der Universitäten in Berlin, Potsdam und Wildau, die ein Semesterticket besitzen, fahren zwei Monate kostenlos. Inhaber von festen Monatskarten bzw. des Berlin-Tickets S erhalten für zwei Monate eine Bar-Erstattung von jeweils 15 €. Für Kunden mit gleitenden Monatskarten verlängert die S-Bahn Berlin die Gültigkeit im November um zwei Wochen. Zusätzlich können alle Kunden an den Wochenenden im November und Dezember 2010 mit einem Einzelfahrausweis den ganzen Tag fahren.

Wer seine Jahreskarte bar bezahlt hat und im November/Dezember 2010 noch damit fährt, kann sich sein Geld am S-Bahn- oder BVG-Schalter zurückholen. Kunden, die jetzt Jahreskarte bei der S-Bahn oder bei der BVG kaufen, erhalten diese zum reduzierten Preis.

Die Bahn hat sich aus mehreren Gründen für die Freifahrt-Monate November/Dezember entschieden. Einerseits dauerten die Vorbereitungen für die Entschuldigungsleistungen mehrere Monate, wozu detaillierte Absprachen mit den anderen Verkehrsunternehmen des VBB gehörten. Andererseits sollen die Entschuldigungsleistungen nicht in die Sommerferienmonate fallen, wenn viele Kunden gar nicht in Berlin sind.

Geste des Bedauerns für Einschränkungen: S-Bahn spendet 400.000 Euro

Mit Spendenschecks in Höhe von insgesamt 400.000 Euro hat die S-Bahn Berlin im Oktober 2009 vier Berliner Wohltätigkeitsorganisationen bedacht. Jeweils 100.000 Euro erhielten die Berliner Stadtmission, die Deutsche Rheuma-Liga Berlin, die Bürgerstiftung Berlin sowie das Christliche Kinder- und Jugendwerk „Die Arche“, die sich allesamt über die überraschende finanzielle Zuwendung freuten.

Die S-Bahn Berlin möchte mit der Spende wichtige Projekte in der Stadt nachhaltig fördern und gleichzeitig ihrem Bedauern für die Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr Ausdruck verleihen.

Lesen Sie selbst, was die Spendenempfänger mit dem Geld auf die Beine stellen: