Meine Kanzlei suchte ich bewusst nach dem S-Bahn-Netz aus

Mein Weg führt mich jeden Tag in die Oranienburger/ Ecke Tucholskystraße in Mitte – und das von Zehlendorf aus, wo ich wohne. Das hört sich weit an, ist es aber nicht. Ich kann auf der S1 durchfahren, bin nicht länger als 25 Minuten unterwegs.


Diesen Standort habe ich für meine Kanzlei ganz bewusst gewählt, praktisch anhand des S-Bahn-Netzes. Als Rechtsanwalt bin ich darauf angewiesen, dass meine Mandanten mich gut erreichen können.

Außerdem wollte ich einen Ort, wo es noch nicht so viele Anwälte gibt wie z.B. am Hackeschen Markt. Ich fühle mich hier jedenfalls sehr wohl. Mir gefällt das Leben, das ringsumher herrscht, die Architektur der Bauten, die ganze Spandauer Vorstadt, in der noch etwas von der Historie zu spüren ist.

Die S-Bahn höre ich sozusagen unter meinem Fenster vorbei-rauschen. Mandanten, die sich von mir Rat holen im Arbeits-, Miet- und Strafrecht, stolpern fast in meine Kanzlei rein, wenn sie aus dem S-Bahn-Tunnel kommen.
Sebastian Bartels


Wenn ich Termine in der Stadt habe, zum Beispiel am Gericht, lässt sich das ebenfalls gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigen. Das Berliner Spinnennetz der Öffentlichen ist einfach ideal.

Das Auto nutze ich vor allem in der Freizeit, das ist mit Familie, vor allem mit zwei Töchtern, praktischer. Als die Kleinere noch im Körbchen lag, sogar noch, als sie krabbelte, nahmen wir sie mit in die Kanzlei, denn meine Frau arbeitet auch hier. Jetzt bringen wir die Kinder in die Schule und die Kita, die nicht allzu weit von unserer Wohnung entfernt liegen, dort stellen wir das Auto ab und steigen in die S-Bahn um.

Ich besitze eine Jahreskarte, meine Frau eine Monatskarte, weil sie unregelmäßiger fährt. Als Kunden der S-Bahn sparen wir enorm. Außerdem, jeden Tag mit dem Auto zu fahren, das macht mich geradezu aggressiv. Manchmal habe ich's versucht. Sonntags arbeite ich oft in der Kanzlei, dachte anfangs: "Vielleicht kommst du heute schneller voran." Aber auch dann sind die Straßen voll, das Gebiet um die Oranienburger und Tucholskystraße erst recht. Die Bahn ist die bessere Alternative.

Zwar gab es in letzter Zeit oft Signalstörungen im Bereich Nordbahnhof, das ist weniger schön, wenn man Termindruck hat und sich dann verspätet. Ich hoffe mal, dass es damit bald vorbei ist. Eine Zeitlang bin ich auch U-Bahn gefahren, weil ich in Wilmersdorf wohnte und arbeitete, aber die S-Bahn ist mir schon lieber. Man sitzt sich gegenüber, es gibt mehr Platz. Ich kann da ganz gut Akten studieren.



Weitere Links zu diesem Thema
--Homepage Kanzlei Sebastian Bartels
-- Informationen zum Fahrplan und Netz der S-Bahn Berlin
17.01.06 Stammkunde Patrick Tietz
28.12.05 Stammkunde Jörg Reuter
14.12.05 Stammkunde Marcel Wagner
03.12.05 Stammkunde Andreas Hahn
03.11.05 Stammkundin Erika Angelbeck

Text:Sabine Schneider
Foto: D. Ulrich
  27.01.2006

Stammkunde Sebastian Bartels fährt mit einer Jahreskarte

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