|
Und wie kommt sie dorthin? "Natürlich
fahre ich mit der S-Bahn, wie sonst", sagt Christine
Trettin-Errath schelmisch mit ihrem typischen, charmanten
Grübchenlächeln auf den Wangen. "Naja,
zumindest auf der ersten Etappe von meinem Stammbahnhof
Landsberger Allee bis zum Flughafen Schönefeld."
Für die gebürtige Berlinerin aus Hohenschönhausen
gehört die S-Bahn seit ihrer Kindheit zu den Selbstverständlichkeiten
der Stadt, auch wenn sie heute keine Stammfahrerin im
Sinne einer Kundin mit Abonnement oder Jahreskarte per
Einmalzahlung ist.
"Als freie Journalistin arbeite ich viel zu Hause,
deshalb kommen einfach nicht genug Fahrten zusammen, mit
der sich eine Umweltkarte lohnen würde. Dennoch fahre
ich sehr viel und immer wieder mit den rotgelben Zügen.
Besonders jetzt im Winter. Wenn es schneit oder Glatteis
droht, bleibt mein Auto auf jeden Fall stehen, dann steige
ich auf die S-Bahn um. Ich fühle mich dann einfach
viel sicherer und bin mit einer berechenbaren Zeit unterwegs,
während auf den Straßen oft kaum noch was geht."
|