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26. April 2012

Besandungsanlagen mit neuer Funktionsüberwachung ab Mai in Betrieb

Längere Züge und weniger Umsteigen für S-Bahn-Fahrgäste

Ein vollautomatisches System zur Funktionsüberwachung von Besandungsanlagen an S-Bahn-Zügen haben der Technologiekonzern Knorr-Bremse und die S-Bahn Berlin entwickelt.

Durch das System können die täglichen und zeitaufwändigen manuellen Kontrollen der Besandungsanlagen durch die Triebfahrzeugführer mit Beginn des Monats Mai entfallen. Mit dem Eisenbahn-Bundesamt ist der Einsatz abgestimmt, ein Nachweis der Sicherheit wurde erbracht.

Für S-Bahn-Fahrgäste wird die Fahrt dadurch bequemer, da der bisherige regelmäßige Zugtausch und das damit verbundene zusätzliche Umsteigen der Vergangenheit angehören. Die zurzeit durch das Verfahren gebundenen Viertelzüge werden ab Mai zur Verlängerung von Zügen im Fahrgastverkehr eingesetzt.

 

Derzeit finden in den Werkstätten des Unternehmens die Restarbeiten zur Feinjustierung des neuen Systems statt. Dabei durchlaufen noch einmal alle umgerüsteten Fahrzeuge einen Check und erhalten ein Softwareupdate. Während dieser "heißen" Phase können wegen der notwendigen Sonderzuführungen in die Werkstätten vereinzelt Verstärkerzüge im Berufsverkehr ausfallen und teilweise verkürzte Züge fahren.

Die Entwicklung der automatischen Funktionskontrolle begann Anfang letzten Jahres. In die Umsetzung des Projekts investiert die S-Bahn Berlin rund acht Millionen Euro. Mit der konsequenten Überwachung der Sandstreueinrichtungen ist sichergestellt, dass der Triebfahrzeugführer zu jedem Zeitpunkt die Reibung zwischen Rad und Schiene erhöhen und damit den Bremsweg verkürzen kann.

 

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