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S-Bahn bei Gewitter entgleist – keine Verletzten

Weiterer Unfall an geschlossener Halbschranke

Das Gewitter mit starkem Regen und heftigen Sturmböen am 20. Juni in Berlin hat im Gesamtnetz der S-Bahn etliche Einschränkungen und Verspätungen zur Folge gehabt. Am gravierendsten war der Aufprall eines Zuges mit sechs Wagen der S-Bahn-Linie S 1 auf einen umgestürzten Baum gegen 22 Uhr in Nähe des S-Bahnhofs Sundgauer Straße.

Der führende Triebwagen entgleiste dabei mit dem ersten Drehgestell und sprang aus den Schienen. Verletzt wurde niemand. Die rund 250 Passagiere konnten ihre Fahrt in zügig bereitgestellten Bussen fortsetzen. Einen Tag später fuhren die S-Bahnen auf der Linie ab den frühen Morgenstunden wieder planmäßig.

„Es war eine hervorragende und professionelle Teamleistung. Der Vorfall hat gezeigt, dass wir gut vorbereitet sind. Meinen Dank an alle Beteiligten für die gute Zusammenarbeit, auch bei den anderen Einsätzen an diesem Abend“, so Jürgen Strippel, Eisenbahnbetriebsleiter der S-Bahn Berlin.

Ein nicht dem Unwetter geschuldeter Unfall ereignete sich am frühen Morgen des 22. Juni. Eine laut Polizeiangaben betrunkene Autofahrerin hatte die halbseitig geschlossene Schrankenanlage in Petershagen mit ihrem Wagen umfahren und stieß mit einem S-Bahn-Zug zusammen. Fahrgäste und Triebfahrzeugführer wurden auch bei diesem Unfall nicht verletzt. Die stark beschädigten Züge aus beiden Unfällen werden im Werk Schöneweide intensiv untersucht und können leider bis auf Weiteres nicht eingesetzt werden.

Text: cb