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22.11.2013

Neue Gleise für kurvenreiche Tunnelstrecke ab 22.11.

16 Tage keine S-Bahn zwischen Anhalter Bahnhof und Nordbahnhof


 

Bahnhöfe im Nordsüd-S-Bahntunnel bleiben gesperrt

Weder Kräne noch Loks können eingesetzt werden, wenn ab 22. November die 16 Tage andauernden Bauarbeiten im Nordsüd-S-Bahntunnel beginnen. „Dafür ist der Platz im Tunnel zu beengt.

Das ist auch der Grund, warum wir unter Vollsperrung arbeiten müssen“, informiert Gabriele Neumann von der DB Netz AG. Bis zum 9. Dezember, 1.30 Uhr, werden die Schienen – insgesamt rund 15000 Meter – komplett ausgetauscht. Der Termin für die Sperrung wurde extra nach dem Abschluss der Bauarbeiten auf der U-Bahn-Linie U6 am künftigen Kreuzungsbahnhof Unter den Linden gewählt.

Dann ist die U6 wieder planmäßig im 5-Minuten-Takt und mit sechs Wagen unterwegs. Die S-Bahn Berlin hat bei der BVG die Verlängerung der Züge für die U-Bahnlinien U6 und U8 bestellt. Beide Linien werden auch in den Abend- und Nachtstunden mit sechs statt vier Wagen fahren.


S1 S2 S25

Züge fahren nicht:
Anhalter Bahnhof <> Nordbahnhof

Ersatzverkehr mit Bussen:
Anhalter Bahnhof <> Nordbahnhof
Entgegen der Darstellungen des gedruckten und verteilten Sonderfaltblatts wird ein 5-Minutentakt angeboten.

Umfahrungsmöglichkeiten
Fahrgäste, die normalerweise durch den gesamten Nordsüd-S-Bahn-Tunnel fahren, nutzen bitte folgende alternative Reisemöglichkeiten wie die Ringbahnlinien (S41, S42), die Regionalzüge (RE3, RE4, RE5) und die U-Bahnen (U6, U7, U8, U9).

Weitere detaillierte Informationen finden Sie im Sonderfaltblatt oder in unseren
Fahrplanänderungen zur Baumaßnahme

Sonderfaltblatt zur Tunnelsperrung
Alle Fakten zum Mitnehmen


Projektleiter und Anlagenplaner Ulrich Burkhardt erklärt das Bauprojekt:

„Zum einen muss der Tunnel für den S-Bahn-Verkehr aus Sicherheitsgründen gesperrt werden, weil die Abstände zwischen den Gleisen gering sind. Zum anderen, damit die Maschinen- und Materialzufuhr jeweils über das Gleis erfolgen kann, an dem nicht gearbeitet wird.“

Da die Strecke zudem kurvenreich ist und über Gefälle verfügt, kann die sonst auf freier Strecke verwendete Technik nicht zum Einsatz kommen. Burkhardt: „Wir haben es hier mit einem geringeren Tunnelprofil zu tun. “Die Maschinen sind dem Profil angepasst und mussten zum Teil extra angemietet werden. „Wir arbeiten mit geeigneter Zwei-Wege-Technik und Transporteinheiten. Die Langschieneneinheiten, die Schienen von 60 Meter Länge transportieren, werden über den Nordbahnhof zugeführt und ausgetauscht.“


Werktags ca 80 000 Fahrgäste mit S 1, S 2, S 25 unterwegs

Die rund 20 Jahre alten Schienen im Tunnel bedürfen dringend eines Austauschs, so die Mitarbeiter von der DB Netz AG. Außerdem werden die Leit- und Sicherungstechnik sowie die Stromschienenanlage nach Abschluss der Baumaßnahme gemessen und geprüft.

DB Station&Service nutzt die Sperrpause, um Arbeiten in den Bahnhöfen zu realisieren.

Die Kosten für die Sanierung im Tunnel betragen insgesamt rund 2,1 Millionen Euro.

Für weitere Gleis- und Weichenerneuerungen sowie Arbeiten in den Bahnhöfen wird es voraussichtlich ab September 2014 eine mehrwöchige Sperrung auf dem Abschnitt zwischen Gesundbrunnen und Anhalter Bahnhof geben.

Werktags sind bis zu 80000 Menschen mit den im Tunnel verkehrenden Linien S 1, S 2 und S 25 unterwegs. Pro Stunde fahren bis zu 18 Züge pro Richtung.

Information

Weitere Infos:

Max Bahnbautreff

19. November 2013,
15:00 bis 19:00 Uhr,
S-Bhf Potsdamer Platz

Überblick zur Tunnelsperrung

Sonderfaltblatt zur Tunnelsperrung

Geschichte des Nordsüd-Tunnels