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19.12.2013

Stopp: Wer unbefugt Gleise betritt, setzt sein Leben aufs Spiel

Mit Achtsamkeit und Rücksicht sicher ans Ziel

„Das geht nicht gut aus“, denkt der Zuschauer, wenn im Film jemand auf Bahngleisen läuft oder spätestens, wenn der Weg auch noch über eine Eisenbahnbrücke führt. Diese Befürchtung trifft im Kinosessel zu und in der Realität umso mehr. Das eigenmächtige Betreten von Bahnanlagen und Gleisen ist leichtsinnig und nie eine gute Idee.

So verlockend eine Abkürzung erscheinen mag, so groß die Ungeduld wird, wenn die S-Bahn-Fahrt gerade nicht weitergeht – unerlaubt die Notentriegelung zu betätigen und den Weg zu Fuß über die Gleisanlagen fortzusetzen, ist lebensgefährlich und deshalb verboten. Züge können nicht ausweichen, dafür aber einen starken Sog entwickeln und Personen einfach mitreißen, wegen der langen Bremswege haben Triebfahrzeugführer kaum Chancen, rechtzeitig zu halten.

Und bereits eine leichte Berührung der Stromschiene kann tödlich sein. Wenn sich Personen im Gleisbett befinden, muss deshalb der Strom abgeschaltet werden. Das bringt den Zugbetrieb miteinander vernetzter Linien für Stunden durcheinander. Selbst wenn der Strom abgeschaltet ist, besteht bis zur Erdung weiterhin die Gefahr eines Stromschlags.

Grundsätzlich tritt dann auch die Bundespolizei in Aktion, denn unberechtigtes Betreten der Bahnanlagen stellt je nach Situation zumindest eine Ordnungswidrigkeit, bei einer Gefährdung des Eisenbahnbetriebs sogar eine Straftat dar. Nervenkitzel gehört ins Kino. Später anzukommen ist immer noch eher ein Happy End, als gar nicht mehr ans Ziel zu kommen.

Deshalb rufen die S-Bahn Berlin und die Deutsche Bahn alle Fahrgäste dazu auf – im Interesse ihrer eigenen Sicherheit und aus Rücksicht auf Mitreisende – Hinweisschilder und Anweisungen des Zugpersonals zu beachten.