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20.02.2014

„Bike&Ride“-Strategie der S-Bahn Berlin erfolgreich

Über 10000 Fahrradstellplätze an Bahnhöfen

Die perfekte Reisekette für nachhaltige Mobilität: Mit dem Rad zum Bahnhof.

 

Auf 1000 Einwohner kommen in Berlin 721 Fahrräder, der Radverkehrsanteil steigt stetig. Für weitere Strecken ist die kluge Verknüpfung mit dem Öffentlichen Nahverkehr entscheidend. Deshalb unternimmt die S-Bahn Berlin im Rahmen ihres Bike&- Ride-Programms große Anstrengungen, die Reisekette zu verbessern.

Mehr als 10000 überdachte Fahrradabstellplätze hat sie an den S-Bahnhöfen in Berlin und im Umland errichtet.

Übersicht von Fahrradabstellanlagen
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Zuwachs um mehr als 2500 Plätze an 20 Stationen


S-Bahn-Chef Peter Buchner gab die
Fahrradabstellplätze frei

Allein in den letzten fünf Jahren kamen 2500 Plätze an 20 Stationen dazu. Die neuesten 182 sind gerade am Bahnhof Südkreuz, am Standort Ballonfahrerweg/Werner- Voß-Damm, offiziell zur Nutzung frei gegeben worden. Sie entstanden als Kooperationsleistung von Senat, Bezirk und S-Bahn Berlin.

S-Bahn-Chef Peter Buchner, Berlins Stadtentwicklungssenator Michael Müller und die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, zogen bei der Eröffnung eine positive Bilanz dieser Zusammenarbeit beim Thema Fahrradparken.

Während die Bezirke und Gemeinden die erforderlichen Flächen für die Stellplätze kostenfrei zur Verfügung stellen, übernimmt der Senat im Land Berlin die hundertprozentige Finanzierung.

Die Kosten in Höhe von 118000 Euro für die 182 Plätze am Bahnhof nannte Berlins Stadtentwicklungssenator Michael Müller „gut angelegtes Geld“. Schließlich sei es ein erklärtes Ziel der Verkehrsplanung, ÖPNV und Radverkehr sowie die kluge Verknüpfung miteinander zu stärken.

Einfaches und flexibles Umsteigen zwischen den Verkehrsarten mache beides attraktiver.

Auch Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ist überzeugt, dass die neuen Fahrradstellplätze ein Gewinn für den Bezirk sind.

Komfortabel und entspannt...

Betrieben und gewartet werden die Anlagen von der S-Bahn Berlin. „Das ist zwar eigentlich eine kommunale Aufgabe,“ so Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, „wir haben aber ein großes Interesse daran, dass unsere Kunden komfortabel zu den S-Bahnhöfen kommen.

Der Einzugsbereich einer Station vergrößert sich um das Fünffache, wenn sie gut mit dem Rad erreichbar ist.“ Er sicherte zu, auch künftig die Radverkehrsstrategie des Senats mit Kräften zu unterstützen.

Fahrradabstellplätze als Schnittstelle zwischen den klimaschonenden Verkehrsmitteln Rad und Bahn werden darin weiterhin eine entscheidende Rolle spielen.

Peter Buchner, Michael Müller und Angelika Schöttler gaben 182 witterungsgeschützte Fahrradabstellplätze, ausgestattet mit einem bewährten Bügelsystem, zur Nutzung frei.

 

 

Text: nd; Fotos: David Ulrich