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03.04.2014

„Installation“ ist ein fahrbares Unterwerk

Durchgecheckt: S-Bahn-Züge in der Werkhalle.

 

Im S-Bahn-Werk Friedrichsfelde geht die Sanierung voran

Hier herrscht Spannung! Sabine Lorenz vor
dem mobilen Unterwerk

Diese farbenfroh mit Berlin- Motiven gestalteten Waggons im S-Bahn-Werk Friedrichsfelde sind keine Kunstinstallation. Sie beherbergen ein fahrbares Unterwerk, im Prinzip ein Umspannwerk, das aus 30-Kilovolt- Drehstrom den „passenden“ Strom in 750-Volt-Fahrspannung für die S-Bahn-Anlagen macht.

Dieser Strom wird für das Werk und für die Gleise zwischen Lichtenberg und Friedrichsfelde Ost eingespeist. Die mobile Anlage verrichtet an diesem Standort seit August 2012 ihren Dienst und versorgt auch die an der Decke verlaufenden Stromschienen in der Halle des Werkes.

Hier werden die Züge der Stadtbahn-Linien S 5 und S 75 gewartet und instand gehalten. Wird dabei Strom im Zug benötigt, verbinden Kabel diese Deckenstromschienen mit den Stromabnehmern am Zug.

 

Bei Arbeiten am Zugdach müssen die Stromschienen jedoch abgeschaltet werden. Damit dies zukünftig auch für einzelne Teile möglich ist, wird gegenwärtig eine neue Schaltstelle installiert. „So können wir an den Arbeitsständen gleichzeitig unterschiedliche Instandhaltungsarbeiten durchführen, je nach Bedarf“, erklärt Sabine Lorenz, Leiterin des Werks Friedrichsfelde. Die Arbeiten am Werk gehen voran: 2013 hat die Sanierung begonnen.

Unter anderem wird in der Halle ein Gleis ohne Gefälle eingerichtet, das für bestimmte Messungen notwendig ist. Auch eine neue Außenreinigungsanlage entsteht. Die Erneuerung der Gleise soll im Sommer abgeschlossen sein. Während der tägliche Betrieb reibungslos läuft, wird auch im Werk selbst kräftig weiter gebaut. Sabine Lorenz: „Wir stellen uns hier der Herausforderung, gleichzeitig die betriebsnahe Instandhaltung der Züge zu gewährleisten und die notwendigen Erneuerungen im Werk voranzubringen.“

 

Text: cb; Fotos: David Ulrich