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Ein Blick ins S-Bahn-Poesiealbum

Seit viele Jahren eine bunte Fahrgemeinschaft

Seit über 90 Jahren bringt die S-Bahn Pendlerströme und Ausflugshungrige ans Ziel. Sie ist immer da, Teil des täglichen Lebens von Bewohnern und Besuchern in und um Berlin. Ob morgens noch leicht verschlafen auf dem Weg zur Arbeit oder geschafft am Feierabend, nervös vor der Klausur oder voller Vorfreude mit der ganzen Klasse auf Ausflug, am Wochenende mit Fanschal oder in Party-Outfit – die S-Bahn kennt ihre Fahrgäste in fast allen Lebenslagen und begleitet sie auf vielen Wegen durch den Alltag und zu besonderen Anlässen.

Ein Zitat von Melanie Bähr zum 90-jährigen Jübiläum

(Geschäftsführerin Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie)

„Die S-Bahn ist eine echte Berlinerin: Seit 90 Jahren vernetzt sie als pulsierende Ader der Stadt die Berlinerinnen und Berliner und bringt jeden schnell und sicher ans Ziel. Hinter diesem Erfolg steht ein engagiertes Unternehmen, das die Berliner Wirtschaft seit 90 Jahren prägt und mitgestaltet. Ich gratuliere der Berliner S-Bahn zum Jubiläum!“


In der S-Bahn trifft sich der ganze Querschnitt der Bevölkerung

Die S-Bahn ist, ganz wie Berlin, zunächst mal tolerant und offen für alle. Sie ist kein elitärer Club, sondern lässt jeden rein, der sich an die Grundregeln hält.

Das macht sie auch zu einem so spannenden Ort für Begegnungen von Menschen, deren Wege sich sonst kaum kreuzen würden. Hier steht jung neben alt, reich neben arm, Anzugträger neben Barfußläufer – ein Abbild der bunten Stadtgesellschaft.

Tierischer Besuch bei der S-Bahn: Pony Seppi auf der S-Bahn-Linie S 25 im Dezember 2012

Mit den besagten Grundregeln ist es natürlich so eine Sache. Prinzipiell handelt es sich bei den S-Bahnkunden um eine friedliche Fahrgemeinschaft, auch wenn man sich ab und an mal gegenseitig zur Rücksicht ermahnen muss.

Mancher Regelbruch bringt einen in der Rückschau auch zum Schmunzeln. Zum Beispiel der vorweihnachtliche Ausflug von Pony Seppi.

 

Ganz ruhig stand es – von der jungen Begleiterin am Strick gehalten – in der S 25 und fuhr durch die Innenstadt. Eine Handy-Film-Aufnahme davon wurde zum Youtube-Hit. Die prominenteste Passagierin konnte die S-Bahn im November 2004 begrüßen: Queen Elizabeth II. wählte statt Staatskarosse die Panorama- S-Bahn für ihre Fahrt von Berlin nach Potsdam.

Königlicher Besuch bei der S-Bahn: Queen Elisabeth II. fuhr mit der Panorama-S-Bahn im November 2004
Vorlesender Besuch bei der S-Bahn: Aufmerksame Hörerschaft bei der Ringbahnlesung im Februar 2008

 

Alltag in der S-Bahn sieht natürlich anders aus. Auch wenn sich inzwischen immer mehr Fahrgäste in ihr Smartphone vertiefen, steht Bücherlesen noch ganz hoch im Kurs zum Beweis schaut punkt 3 in ihrer beliebten Serie Bahnlektüre regelmäßig S-Bahn-Fahrern ins Buch. Keine eigene Lektüre brauchte man im Februar 2008, als junge Autoren eine ganze Runde auf der Ringbahn hindurch vorlasen.

Wer selbst einmal Buch und Smartphone vergisst, wird sich umsehen und -hören und vermutlich bemerken: Auch ohne Queen oder Pony im Wagen kann eine S-Bahnfahrt in Berlin ganz schön interessant und unterhaltsam sein.

Rekordzahlen in der Fahrgast-Statistik zum Jubiläum:

Zum Jubiläum konnte die Geschäftsführung der S-Bahn Berlin für das Geschäftsjahr 2013 einen Fahrgastrekord verkünden. Mit 402 Millionen Fahrgästen beförderte das Verkehrsunternehmen 2013 so viele Kunden wie nie zuvor. Auch das S-Bahn-Abo schreibt Rekordzahlen, der 200.000ste Abonnent konnte im März begrüßt werden. An Werktagen sind 1,3 Millionen Fahrgäste mit der S-Bahn unterwegs. Bei einer durchschnittlichen Fahrt legt ein Kunde 10,3 Kilometer zurück.

 

Foto: David Ulrich/M. Braumann
Text: Claudia Braun