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26.01.2017

500 Jahre Reformation am 28. Mai

Sonderzüge von Berlin-Südkreuz im 10-Minuten-Takt nach Lutherstadt Wittenberg

Gut vorbereitet: Am 9. Dezember 2016 ging der „grüne Bahnhof“ Lutherstadt Wittenberg in Betrieb.

 

Zum Höhepunkt des Jubiläumsjahrs „500 Jahre Reformation“ findet am Sonntag, 28. Mai, ein Festgottesdienst auf den Elbwiesen in Lutherstadt Wittenberg statt. Ein Großteil der Teilnehmer wird mit dem Zug an- und abreisen.

„Wir werden über 100 000 Besucher innerhalb weniger Stunden zuverlässig auf der Schiene nach Wittenberg bringen. Das ist die umfangreichste Verkehrsleistung der Bahn seit dem Mauerfall 1989,“ erklärt Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Berlin und Koordinator für das Verkehrsangebot der Deutschen Bahn zum Reformationsjubiläum.

 

Alle zehn Minuten von Berlin nach Lutherstadt Wittenberg

Geplant ist ein Verkehrskonzept, das einem „S-Bahnnetz für einen Tag“ gleichkommt: Von Berlin-Südkreuz werden am Veranstaltungstag im 10-Minuten-Takt Sonderzüge nach Lutherstadt Wittenberg fahren, Fahrzeit 45 Minuten. Weitere Shuttle-Züge fahren in dichtem Takt auf den Strecken Halle (Saale)– Wittenberg, Magdeburg–Wittenberg, Dresden–Wittenberg und Leipzig– Pratau.

 

Vorverkauf seit 1. Februar

Für die Anreise in den Shuttle-Zügen wird ein Sonder-Ticket mit Zugbindung benötigt. Wer rechtzeitig bucht, kann mit angenehmen Abfahrtzeiten rechnen. Eine Platzreservierung ist nicht möglich. Die Preise liegen zwischen 12 und 29 Euro für die Hin- und Rückfahrt, die einfache Fahrt von Berlin Südkreuz nach Lutherstadt Wittenberg kostet 9,50 €. Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf werden durch die Deutsche Bahn an das Reformationsjubiläum weitergereicht.

Der Vorverkauf beginnt am 1. Februar um 9 Uhr und ist ausschließlich auf der Website des Vereins Reformationsjubiläum 2017 möglich unter: r2017.org/anreise


 

Ohne den großen Einsatz vieler Beteiligter wäre es nicht möglich

Diese enorme logistische Aufgabe hat die Deutsche Bahn als offizieller Mobilitäts- und Logistikdienstleister des Reformationsjubiläums mit großem Engagement angenommen: „So ein Sonderverkehr lässt das Herz jedes Eisenbahners höher schlagen. Die Bereitschaft der Kollegen, mitzumachen ist extrem hoch,“ berichtet Henriette Hahn, Leiterin des Marktgebietes Sachsen-Anhalt bei DB Regio Südost, die das Projekt mitbetreut.

Ohne den großen Einsatz vieler Beteiligter wäre es auch nicht möglich, den Plan zu verwirklichen. Unter anderem müssen für die rund 260 Sonderzugfahrten Fahrzeuge aus dem gesamten Bundesgebiet besorgt werden. Dazu werden natürlich auch Lokführer und Triebfahrzeugführer benötigt, die sich mit dem jeweiligen Fahrzeug auskennen, außerdem wird in jedem Zug ein Kundenbetreuer eingesetzt.

Auch die Infrastruktur wird für den großen Tag angepasst: Die DB verlängert temporär den Bahnsteig 5/6 in Wittenberg und Bahnsteig 2 in Pratau, damit die Shuttle-Züge dort in ganzer Länge halten können.

Wie schon bei anderen Großereignissen wird die Deutsche Bahn ein Volunteer-Programm starten, viele freiwillige Mitarbeiter werden in den Bahnhöfen und Sonderzügen die Besucher betreuen.

 

 

„Offene Kirchen“- Broschüre ab April erhältlich

Das Heft „Offene Kirchen“ widmet sich im Jahr des Reformationsjubiläums unter anderem dem Thema der Lutherverehrung. So geht es in eine reich ausgestattete Kirche mit lutherischem Bildprogramm in der Neumark und auf eine Radtour durch den Fläming auf den Spuren des Reformators. Besonders nützlich ist der Serviceteil mit einem Verzeichnis von mehr als 1000 offenen Kirchen und detaillierten Karten in der Heftmitte.

„Offene Kirchen“ 2017 (124 Seiten im A4-Format) gibt es ab Anfang April zum Preis von 4,50 Euro im Buchhandel, in vielen beteiligten Kirchen oder auf Bestellung beim Förderkreis Alte Kirchen Berlin- Brandenburg e.V.

– Postfach 024675 – 10128 Berlin, Tel.: 030 4493051, E-Mail: altekirchen@gmx.de.


 

 

Text: Nina Dennert
Fotos: DB/Kai Michael Neuhold