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24.08.2017

Sicherheitskonzept hat sich bewährt

Maßnahmen aus dem Pilotprojekt der S-Bahn werden fortgeführt

Eine erhöhte Präsenz von Sicherheitsleuten auf Bahnhöfen und in den Zügen soll dafür sorgen, dass sich Fahrgäste wohl und sicher fühlen. Zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität hat die S-Bahn deshalb in einem Pilotprojekt seit Oktober 2016 neue Einsatzgruppen geschaffen. Die Maßnahmen zeigten Wirkung und kamen so gut bei den Fahrgästen an, dass seit 1. Juli 2017 aus dem Test eine dauerhafte Institution wurde, die der Senat mitfinanziert.

 

Mehr als 50 Einsatzkräfte sind regulär pro Schicht im S-Bahn-Netz auf Streife.

Zusätzlich dazu kümmern sich die besonderen Einsatzgruppen ihren Namen entsprechend gezielt um den „Nachtverkehr“ und das „Hausrecht“. Das Team Nachtverkehr besteht aus mehreren uniformierten Mitarbeitern, die gemeinsam auftreten. Sie werden an Wochenenden und vor Feiertagen zwischen 18 und 8 Uhr eingesetzt, um rund um bekannte Veranstaltungs-Hotspots deeskalierend auf größere unangenehm auffallende Gruppen einzuwirken.

 

Das Team „Hausrecht“ kümmert sich um Verstöße wie Betteln und Musizieren

Das Team „Hausrecht“ geht tagsüber gezielt gegen Verstöße wie Betteln und Musizieren vor, belehrt Fahrgäste, die andere stören, und verteilt gegebenenfalls Platzverweise. Dabei hat sich als hilfreich erwiesen, dass ein Teil des Teams in zivil arbeitet. Denn beim Anblick von Sicherheitskräften in Uniform stellen viele Störer ihre Handlungen sofort ein und dann haben die Teams keine Handhabe mehr. Gerade gegen die Belästigung durch Musikanten können die Sicherheitsleute immer nur im Augenblick der „Vorführung“ etwas tun.

 

Kein Anreiz mehr für störende Musikanten und Bettler in der S-Bahn

Auch die Fahrgäste könnten das Problem mildern, sagt Bert Sonntag, der bei der S-Bahn Berlin für die Sicherheit zuständig ist: „Die Einnahmen sind der Anreiz für störende Musikanten und Bettler in der S-Bahn. Wir empfehlen deshalb, Bettlern in der S-Bahn nichts zu geben. Eine Spende an eine eingetragene Organisation ist hier sicherlich die bessere Wahl.“

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Text: Nina Dennert
Foto: David Ulrich