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26.10.2017

10 Jahre Beratung aus Sicht der Fahrgäste

Der Kundenbeirat der S-Bahn steht im direkten Kontakt zum Unternehmen

Wie sehen die Interessen der verschiedenen Fahrgäste aus? Was fällt der Studentin auf, die regelmäßig zur Uni fährt? Was bewegt den Pendler? Was wünschen sich Familien von der S-Bahn und welche Themen liegen den älteren Fahrgästen am Herzen? Weil die S-Bahn Berlin die Bedürfnisse der Kunden noch besser kennenlernen wollte, richtete sie im Oktober 2007 einen Kundenbeirat ein.

Was ist der Kundenbeirat?

Er spiegelt einen Querschnitt der Bevölkerungsgruppen wider und ist das Bindeglied zwischen Kunden und Unternehmen. Für das Ziel, die Kundenzufriedenheit langfristig und nachhaltig zu steigern, sind die Mitglieder wichtige Experten. Schwerpunktthemen der Treffen sind Verbesserung der Qualität, Sauberkeit, Service und Sicherheit bei der S-Bahn. In den vergangenen 10 Jahren konnte der Kundenbeirat bei zahlreichen Projekten wertvolle Hinweise beisteuern. Etwa bei der Entwicklung der neuen S-Bahn-Baureihe, bei der Einführung der aktuellen Generation der Fahrausweisautomaten, beim Layout der Fahrausweise und beim Wegeleitsystem auf den Stationen.

Weitere Infos zum Kundenbeirat

 

 

Dr. Wolfgang Wilkening, Sprecher des Kundenbeirats, im Interview:

 

Sie sind bereits von Anfang an im S-Bahn-Kundenbeirat engagiert, was ist Ihre Motivation?

Wolfgang Wilkening: Die S-Bahn Berlin GmbH bietet uns Fahrgästen mit dem ‚Kundenbeirat‘ eine wirkungsvolle Plattform, um unsere Anliegen direkt bei der Geschäftsführung vorzutragen. Das gilt es auch weiterhin zum Wohle aller S-Bahn- Fahrgäste konstruktiv zu nutzen.

 

Wie hat sich die Arbeit im Lauf der Jahre verändert?

Wolfgang Wilkening: Das Engagement von jungen Mitgliedern und besonders auch Damen ergibt neue und notwendige Impulse für unsere Arbeit, das reicht über die rasante technische Weiterentwicklung bis zur Digitalisierung in allen Bereichen.

 

Gibt es ein Projekt, auf das Sie besonders stolz sind?

Wolfgang Wilkening: Wir dürfen auf viele Projekte stolz sein, die sich bei uns in den Ergebnissen von vier Arbeitsgruppen ausdrücken. Mir persönlich sind die Projekte, welche allen Fahrgästen zugute kommen, wichtig. Stichworte sind Fahrgastinformation, Sauberkeit, Angebotsplanung, Barrierefreiheit, Anschlüsse, Tarife.

 

Was beschäftigt den Kundenbeirat derzeit?

Wolfgang Wilkening: Auf unserer nächsten Quartalssitzung Ende November werden als Schwerpunkt die Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Sicherheit“ vorgestellt. Verbesserungen soll es durch ausreichende Beleuchtung auf dem Bahngelände und mehr Sicherheitspersonal auf den Bahnsteigen und in den Zügen geben. Wir sind schon sehr gespannt, was dieses besonders aktuelle Thema der Politik wert sein wird.

 

Wo sehen Sie das Unternehmen S-Bahn jetzt und in Zukunft?

Wolfgang Wilkening: Jetzt befindet sich die S-Bahn Berlin GmbH auf einem guten Weg nach Jahren der harten Arbeit, für die der Dank an alle Mitarbeiter gar nicht groß genug sein kann. Wir freuen uns schon sehr auf die neuen S-Bahnzüge, den Ausbau des Angebots auch in der Berliner Peripherie und die Koordinierung mit den anderen Verkehrsträgern, um nur einiges zu nennen. Die Signale stehen auf GRÜN!

 

Der Kundenbeirat der Berliner S-Bahn in Zahlen:
  • 10 Jahre gibt es den Kundenbeirat schon, die Gründungssitzung fand am 10. Oktober 2007 statt.
  • 25 Mitglieder aller Alters- und Bevölkerungsgruppen engagieren sich darin für eine kundenfreundliche S-Bahn.
  • 4 Treffen im Jahr gibt es mindestens, durch Exkursionen und Gespräche mit Experten verschaffen sich die Mitglieder noch tiefere Einblicke in das System S-Bahn.
  • 3 Jahre dauert die Mitgliedschaft, dann wird der Kundenbeirat wieder neu zusammengesetzt.

 

 

Text: punkt3
Foto: Björn Göbel