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25.01.2018

S-Bahnwache am Bahnhof Gesundbrunnen eröffnet

Erweitertes Sicherheitskonzept bringt feste Anlaufstellen und mehr Präsenz

Mehr Präsenz und schnellere Erreichbarkeit des Sicherheitspersonals – das ist Ziel des erweiterten Sicherheitskonzepts der S-Bahn Berlin, das das Unternehmen im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg entwickelt hat. Deshalb ging am Montag, 22. Januar am Bahnhof Gesundbrunnen die erste S-Bahnwache in Betrieb, über die nun rund um die Uhr Mitarbeiter der DB Sicherheit für die Fahrgäste erreichbar sind.

„Unsere Sicherheitskräfte sollen zu jeder Zeit dafür sorgen, dass alle Fahrgäste immer mit gutem Gefühl unterwegs sind. Wir wollen die grundsätzlichen Regeln, die für ein geordnetes Miteinander unerlässlich sind, konsequent durchsetzen“, erklärte Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, anlässlich der Eröffnung. Ebenfalls gekommen waren Ines Jesse, Infrastrukturstaatssekretärin in Brandenburg, Jens- Holger Kirchner, Verkehrsstaatssekretär in Berlin, Thomas Striethörster, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin und Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Berlin. Gemeinsam enthüllten sie das Schild der S-Bahnwache, die auf der Verteilerebene oberhalb der Bahnsteige in der DB Information zu finden ist. Weitere S-Bahnwachen sollen in den Bahnhöfen Westkreuz, Ostkreuz, Schöneberg und Friedrichstraße folgen.

 

Jörk Pruss, Leiter Securitymanagement der S-Bahn Berlin, hat das Sicherheitskonzept mitentwickelt. Er erklärt die Vorzüge der neu eingerichteten S-Bahnwache: „Zusätzlich zu den Teams, die in Zügen und in Bahnhöfen unterwegs sind, möchten wir Anlaufstellen für die Fahrgäste bieten. Bahnhöfe sind oft groß und unübersichtlich, nicht jederzeit ist für jeden ein DB-Sicherheitsteam sichtbar, die S-Bahnwachen sind feste Orte an ausgewählten Knotenpunkten, an die sich die Fahrgäste wenden können. Hier können sie sicher sein, jemanden anzutreffen.“

Die Sicherheitskräfte, stationiert in fünf geplanten Wachen, werden 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche auf den S-Bahnhöfen präsent sein und als Ansprechpartner in Sachen Service und Sicherheit zur Verfügung stehen. Ein Team wird jeweils aus zwei Sicherheitsmitarbeitern und einem Schutzhund bestehen. Gerade in schwierigen Situationen hat sich der Einsatz von vierbeinigen Kollegen als hilfreich erwiesen, sie unterstreichen die Durchsetzungskraft der Sicherheitsmitarbeiter durch ihre bloße Anwesenheit.

 

Mehr Personal auch in den Zügen

In den Zügen wird die Präsenz von Sicherheitskräften ebenfalls erhöht. Mit dem neuen Einsatzkonzept finden etwa doppelt so viele Begleitfahrten statt, schwerpunktmäßig abends und nachts. Waren bisher innerhalb von 24 Stunden bis zu 250 Sicherheitskräfte im S-Bahn- Bereich unterwegs, sind es nach dem neuen Konzept bis zu 340.

Neben den bewährten Doppelstreifen in der City, auf der Ringbahn und auf den Außenstrecken sieht das Konzept Spezialteams vor, die sich gezielt um die Durchsetzung des Hausrechts kümmern und die Einhaltung von Regeln besonders im durchgehenden Nachtverkehr am Wochenende durchsetzen.

 

 

 

Die Sicherheitszentrale ist jederzeit für Sie erreichbar:
  • Telefonisch unter: 030 / 297 51114
 

 

Text: punkt3
Fotos: André Groth