Auf geheimnisvollen Wegen - Die Pfaueninsel-Tour

Diese Tour führt Sie in den Südwesten Berlins, ans Ufer des Großen Wannsees. Nach einem Rundgang auf der idyllischen Pfaueninsel spazieren Sie an der Havel weiter durch den wunderschönen Volkspark Klein-Glienicke bis zur Glienicker Brücke.

Wegbeschreibung

Den wald- und wasserreichen Ortsteil Wannsee im Südwesten Berlins erreichen Sie mit der S1 oder S7. Verlassen Sie den gleichnamigen Bahnhof Wannsee über den Ausgang Schiffsanlegestelle durch die Unterführung. In Blickrichtung Bahnhof biegen Sie rechts in den Kronprinzessinnenweg und folgen dann rechts der Beschilderung in Richtung Dampferanlegestelle. Am Ufer halten Sie sich links und folgen der Ronnebypromenade, bis links eine Rampe zur Wannseebrücke hinaufführt. Schauen Sie zur einen Seite, sehen Sie den Kleinen Wannsee, wenden Sie Ihren Blick zur anderen, eröffnet sich Ihnen eine grandiose Aussicht auf den Großen Wannsee, einem Eldorado für Wassersportler.

Spazieren Sie weiter geradeaus am Yachthafen (1) vorbei, bis Sie rechts in die Straße Am Großen Wannsee einbiegen. Folgen Sie der ufernahen Straße für etwa zwei Kilometer, vorbei an der sehenswerten Liebermann-Villa (2) und am historischen Haus der Wannsee-Konferenz (3). Nur etwa 50 Meter hinter dem Haus der Wannsee-Konferenz biegen Sie rechts in einen Fußweg ein, der Sie zum Denkmal des Flensburger Löwen (4) führt. Schwenken Sie links auf den Wanderweg ein und wandern Sie etwa vier Kilometer am wunderschönen Havelufer entlang durch das idyllische Waldgebiet, bis Sie auf die Pfaueninselchaussee treffen. Rechts können Sie nun weiter bis zum Wirtshaus zur Pfaueninsel (G1) und zur Fähranlegestelle (5) gehen und nach einer kurzen Verschnaufpause zur Pfaueninsel (6) übersetzen.

Umrunden Sie die „Perle im Havelmeer“ zum Beispiel im Uhrzeigersinn: Vom Schloss Pfaueninsel geht es durch die kunstvoll angelegte Gartenlandschaft zum ehemaligen Palmenhaus, weiter zur Holländischen Küche und zur Meierei. Auf der Liegewiese, die im Sommer auch einen Kaffeegarten bietet, gibt es mit etwas Glück frei laufende Pfauen zu entdecken. Am Fregattenhafen vorbei gelangen Sie zurück zum Fähranleger.

Wieder auf der Pfaueninselchaussee biegen Sie gleich rechts in den Waldweg am Ufer ein, laufen vorbei am Wirtshaus Moorlake und passieren nach etwa 2 km einen Eingang zum Volkspark Klein-Glienicke. Nach einem weiteren Kilometer biegen Sie links durch das Hirschtor in den Schlossgarten Glienicke ein und erreichen den klassizistischen Bau Schloss Glienicke (7).

Hinter dem Schloss verläuft die Königsstraße, in die Sie rechts einbiegen. Nach etwa 200 Metern erreichen Sie die Glienicker Brücke (8) und die nahe gelegene Bushaltestelle der Linie 316, die Sie zurück zum S-Bahnhof Wannsee bringt.


Stationen der Tour

  • Der Yachthafen am Großen Wannsee Luxuriös anlegen

    Im Yachthafen am Großen Wannsee tummeln sich die...

    Im Yachthafen am Großen Wannsee tummeln sich die schönsten Boote und Yachten der Berliner High Society und der Bootsliebhaber aus der Region. Ein Blick über das Mastenmeer lohnt sich – nicht nur für Hobby-Kapitäne!

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  • Die Liebermann-Villa Sommerliche Inspiration

    Um der Hektik der Großstadt zu entfliehen,...

    Um der Hektik der Großstadt zu entfliehen, ließ sich der Maler Max Liebermann im Jahr 1909 eine Sommerresidenz am Ufer des Großen Wannsees errichten.

    Der nach seinen eigenen Ideen angelegte Garten inspirierte den bedeutenden Vertreter des deutschen Impressionismus zu rund 200 Gemälden. Einige dieser Bilder können Sie heute im Museum der Liebermann-Villa betrachten, das über das Leben und Werk des Künstlers informiert.

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  • Das Haus der Wannsee-Konferenz Düstere Geschichte

    Am 20. Januar 1942 trafen sich 15 hochrangige Vertreter...

    Am 20. Januar 1942 trafen sich 15 hochrangige Vertreter der nationalsozialistischen Reichsregierung und der SS-Behörde, um den Völkermord an den europäischen Juden zu beschließen.

    Heute erinnert die Gedenkstätte im Haus der Wannsee-Konferenz an diese dunklen Stunden. Eine ständige Ausstellung im Erdgeschoss des Gebäudes wird durch wechselnde Ausstellungen ergänzt.

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  • Der Flensburger Löwe Denkmal mit Geschichte

    Das eindrucksvolle Löwendenkmal wurde...

    Das eindrucksvolle Löwendenkmal wurde ursprünglich 1862 vom dänischen Bildhauer Herman Wilhelm Bissen zur Erinnerung an den Sieg der dänischen Truppen über die Schleswig-Holsteiner geschaffen.

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  • Die Fähre Überfahrt zur Pfaueninsel

    Mit der Pfaueninsel-Fähre gelangen Sie...

    Mit der Pfaueninsel-Fähre gelangen Sie ganzjährig in wenigen Minuten vom Festland auf die märchenhafte Insel.

    Gegen eine kleine Gebühr können Sie mit der Fähre „Luise“ etwa alle 15 Minuten auf das kleine Eiland übersetzen – im Preis inbegriffen ist der Eintritt für die Pfaueninsel.

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  • Die Pfaueninsel Ein märchenhafter Ort

    Sie ist nur 1,5 Kilometer lang und 0,5 Kilometer breit...

    Sie ist nur 1,5 Kilometer lang und 0,5 Kilometer breit – und doch zählt die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Pfaueninsel zu den beliebtesten Ausflugszielen Berlins.

    Ursprünglich war die Insel ein Geschenk an den Alchimisten und Glasmacher Johannes Kunckel, der hier im 17. Jahrhundert allerlei Experimente mit Feuer und Glas veranstaltete und von den Einwohnern der „schwarzen Magie“ verdächtigt wurde. Später entstand unter Kronprinz Friedrich Wilhelm II. ab 1794 ein „preußisches Paradies“ mit einem kleinen weißen Schloss, einem Küchengebäude im holländischen Stil und einer Meierei am Nordzipfel der Insel.

    Neben den frei laufenden Pfauen, die der märchenhaften Gartenlandschaft ihren Namen gaben, leben heute auch einige Wasserbüffel auf dem Areal.

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  • Das Schloss Glienicke Carls Traum von Italien

    Als Prinz Carl von Preußen 1823 von seiner ersten...

    Als Prinz Carl von Preußen 1823 von seiner ersten Italienreise nach Berlin zurückkehrte, stand sein Entschluss fest: Er erwarb das Landgut Glienicke, ließ es nach klassizistischem Vorbild von Karl Friedrich Schinkel umbauen – und erfüllte sich damit seinen Traum von einer italienischen Villa in südlich anmutender Landschaft.

    Seit 1990 steht das Gebäude, das ein Museum beherbergt, als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO.

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  • Die Glienicker Brücke Eine geheime Verbindung

    Die 148 Meter lange Glienicker Brücke ist nicht nur...

    Die 148 Meter lange Glienicker Brücke ist nicht nur ein grandioser Aussichtspunkt, sondern birgt auch eine spannende Vergangenheit: Zwischen 1962 und 1986 fanden hier drei spektakuläre Austauschaktionen internationaler Agenten aus Ost und West statt.

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Unser Gastrotipp

  • Wirtshaus zur Pfaueninsel

    • Pfaueninselchaussee 100
      14109 Berlin

    Regionale und deftige alpenländische Küche,...

    Regionale und deftige alpenländische Küche, Großer Biergarten sowie im Sommer Terrasse direkt an der Havel.

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