Frische Seeluft schnuppern - Erlebnistour rund um den Straussee

Erleben Sie in Strausberg tolle Aussichten über den winterlichen Straussee und entdecken Sie, was diese malerische Gegend noch zu bieten hat ... Es geht vom Kinderhof und der alten Stadtmauer in den Fischerkietz und zum Heimatmuseum. Freuen Sie sich außerdem auf eine Einkehr im Seegasthof und die historische Elektrofähre.

Wegbeschreibung

Die Tour beginnt am S-Bahnhof Strausberg-Nord (S5). Vom Kreisverkehr gegenüber geht es auf dem Wilkendorfer Weg bis zum Waldrand, wo Sie nach links in die Straße Roter Hof abbiegen. Hier erwartet Sie als erste Station ein spannender Kinderbauernhof (1), der neben Streichelzoo und Ponyreiten auch Interessantes für Erwachsene zu bieten hat, zum Beispiel den Naturlehrpfad. Hinter dem kleinen Gehöft taucht links ein Weiher auf. Sie wenden sich am Waldrand nach links und folgen dem Ufer an der Längsseite des Weihers entlang, bis Sie auf die Gielsdorfer Straße treffen. Vor Ihnen liegt das nordöstliche Ufer des Straussees (2). Zeit, um von der parallel zur Gielsdorfer Straße verlaufenden Promenade aus winterliche Seeluft zu schnuppern, bevor Sie dem Ufer nach links weiter in Richtung Strausberger Altstadt folgen.

Nach ca. 350 Metern verlassen Sie die Gielsdorfer Straße und orientieren sich nach rechts am See. Das bewaldete Ufer erlaubt nun einen Blick übers Wasser auf das Waldgebiet am gegen- überliegenden Ufer.

Wenn auf der linken Seite ein kleiner Bootshafen zu sehen ist, sind Sie auf der Badstraße. Sie führt über etwa 1,1 Kilometer zur Wrietzener Straße, der sie rechts kurz folgen, um dann links in die Straße An der Stadtmauer (3) abzubiegen. Diesem historischen Bauwerk, von dem Teilstücke auch heute noch gut erhalten sind, folgen Sie nach Süden, bis rechts die Müncheberger Straße abgeht.

Auf dieser Straße führt die Tour wieder Richtung See: Nach 300 Metern biegen Sie rechts in die Große Straße und kurz darauf links in den Markt. Nach ca. zwei Minuten erreichen Sie den Fischerkietz (4). Ursprünglich wohnten in diesem ältesten Wohngebiet von Strausberg allerdings keine Fischer, sondern Bauern, die um 1225 als Bauhelfer für eine neue Burg am Seeufer verpflichtet worden waren.

Die Georg-Kunze-Straße führt vom Fischerkietz aus links am Wasser entlang durch die seenahen Bereiche von Strausberg und mündet schließlich die Große Straße, in die Sie nach rechts einbiegen. Wer die Tour hier abkürzen möchte, kann sich nach 70 Metern links in die Wallstraße wenden und dann rechts über den Josef-Zettler-Ring, dem Sie links folgen, zum S-Bahnhof Strausberg laufen. Alle anderen gehen geradeaus weiter die August-Bebel-Straße entlang und erreichen nach etwa einem Kilometer die nächste Station, das Heimatmuseum Strausberg (5), wo Sie eine Ausstellung zur Stadtgeschichte erwartet.

Anschließend sind es auf der gleichen Straße, die sich jetzt allerdings Berliner Straße nennt, nur noch wenige Meter bis zur Pfarrkirche St. Marien (6). Sie ist mit 760 Jahren das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt. Etwa 100 Meter vor der Kirche geht links ein Weg Richtung See ab, auf dem Sie nach der Besichtigung von St. Marien Ihre Tour fortsetzen. Sie biegen nach links in die Fontanestraße und nach etwa 50 Metern rechts in einen kleinen Weg ein, der Sie zur Strausseepromenade führt. Dieser Straße folgen Sie nach rechts bis zum Seegasthof Strausberg (G) – Zeit für einen gemütlichen Imbiss.

Auf dem Rückweg zum S-Bahnhof Strausberg kommen Sie via Fichteplatz am Anleger der Strausberger Elektrofähre (7) vorbei. Dieses 120 Jahre alte Gefährt ist auch heute noch in Betrieb. Wer noch Zeit hat, sollte sich einen Ausflug ans gegenüberliegende Ufer nicht entgehen lassen – die Überfahrt dauert nur sieben Minuten.

Über die Karl-Liebknecht-Straße gehen Sie dann geradeaus in die Wallstraße, biegen nach rechts in den Josef-Zettler-Ring ab und folgen diesem nach links bis zum Endpunkt unserer Tour, dem S-Bahnhof Strausberg Stadt, wo Sie die S 5 schon erwartet.


Stationen der Tour

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  • St.-Marienkirche Ein Platz für Büßer

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    Die Stadtpfarrkirche St. Marien feiert 2014 ihren 760. Geburtstag. Sie ist das älteste erhaltene Gebäude in Strausberg. Eine Besonderheit ist die Büßerzelle, in der ein Mensch, der Verfehlungen begangen hatte, getrennt von den anderen Gottesdienstbesuchern die Predigt verfolgen konnte.

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  • Fähre Straussee Elektrisch mobil seit 1894

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    Wer den Straussee trockenen Fußes überqueren möchte, nutzt ein ganz besonderes Verkehrsmittel: Eine denkmalgeschützte Seilfähre pendelt abgasfrei zwischen Strausberg und dem Waldgebiet jenseits des Sees – seit 120 Jahren. Eine Überfahrt dauert sieben Minuten und kostet 1,30 Euro.

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Unser Gastrotipp

  • Seegasthof Strausberg Eis auf dem Teller

    • Fichteplatz 1
      15344 Strausberg

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    So lässt sich Vanilleeis auch im Winter genießen: Der Seegasthof serviert es mit hausgemachtem, warmem Apfelstrudel. Eine weitere Spezialität ist Schäufela, ein fränkisches Gericht mit Schweineschulter, Kartoffelkloß, Wirsing und Sauerkraut. Außerdem gibt es vielfältige Fisch-Spezialitäten.

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