Uralt-Tour

Diese Tour ist ein wahrer Jungbrunnen. Denn man besichtigt so viele altehrwürdige Orte und Dinge, dass man sich selbst putzmunter und jung fühlt!

Gestartet wird beim ältesten Wohnhaus Charlottenburgs, das dank traditioneller Handwerkstechnik in würdevoller Schönheit erstrahlt. Anschließend können Sie auf eigene Faust alte Kostbarkeiten suchen: auf Berlins ältestem Trödelmarkt. Danach ist Lustwandeln angesagt – in der ältesten Gartenanlage Berlins und über die älteste noch erhaltene Brücke.

Etwas weniger erhalten, aber umso imposanter ist die nächste Station: die Franziskaner Klosterkirchenruine. Gleich um die Ecke können Sie zum Abschluss tourgerecht essen: in Berlins ältestem Restaurant Zur letzten Instanz.

Wegbeschreibung

1. Station ältestes Wohnhaus Charlottenburgs:

Fußweg vom U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz: ca. 4 Min.
Aufenthalt: ca. 20 Min. (mit Museumsbesuch)

2. Station Trödelmarkt:

Fußweg Charlottenburger Wohnhaus zur Bushaltestelle: ca. 4 Min.
Busfahrt zum Ernst-Reuter-Platz: ca. 5 Min.
Fußweg zum Trödelmarkt: ca. 7 Min.
Aufenthalt: ca. 30 Min.

3. Station Lustgarten:

Fußweg vom Trödelmarkt zum S-Bahnhof Tiergarten: ca. 5 Min.
S-Bahnfahrt zum Hackeschen Markt: ca. 10 Min.
Fußweg zum Lustgarten: ca. 7 Min.
Aufenthalt: ca. 15 Min.

4. Station Jungfernbrücke:

Fußweg vom Lustgarten zur Jungfernbrücke: ca. 10 Min.
Aufenthalt: ca. 5 Min.

5. Station Ruine der Franziskaner Klosterkirche:

Fußweg von Jungfernbrücke zum U-Bahnhof Spittelmarkt: ca. 7 Min.
U-Bahnfahrt zur Klosterstraße: ca. 2 Min.
Aufenthalt: ca. 10 Min.

6. Station Restaurant Zur letzten Instanz:

Fußweg von Ruine zum Restaurant: ca. 3 Min.
Aufenthalt: ca. 60 Min.


Stationen der Tour

  • Ältestes Wohnhaus Charlottenburgs (1712) Es grünt so grün!

    An der ersten Station können Sie Ihr grünes...

    An der ersten Station können Sie Ihr grünes Wunder erleben: Es ist das älteste erhaltene Wohnhaus Charlottenburgs. Das begehbare Baudenkmal aus dem Jahr 1712 wurde 1800 umgebaut. 1983 begann ein illegaler Teilabriss, der von der Bevölkerung jedoch verhindert wurde. Danach wurde es mit altem Baumaterial und in alter Handwerkstechnik rekonstruiert.

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  • Trödel- und Kunstmarkt (1973) Alter Markt, alte Schönheiten

    Auf dieser Tour kann man Raritäten und alte...

    Auf dieser Tour kann man Raritäten und alte Schönheiten nicht nur ansehen, sondern auch erwerben. Und zwar auf dem ältesten Trödelmarkt der Stadt. Er wurde bereits 1973 gegründet und Ende der 80er-Jahre um eine weitere Attraktion bereichert, als sich der Kunst- und Handwerkermarkt anschloss.

    Hier findet man Kleidung, Schallplatten, Möbel, Porzellan, Schmuck, Spielzeug ... alles gebraucht, versteht sich.

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  • Lustgarten (1646) Historisch flanieren

    Noch mehr Geschichte gefällig? Bitte sehr: Berlins...

    Noch mehr Geschichte gefällig? Bitte sehr: Berlins älteste Gartenanlage hat viel mitgemacht: Vom verwilderten Küchengarten wurde er zum Lustgarten im 17. Jahrhundert, dann machte ihn Friedrich Wilhelm I. zum Paradeplatz, dann wurde er wieder zum Garten, dann war er faschistischer und kommunistischer Großkundgebungsplatz. In seiner heutigen Form ist er das, was er sein sollte: einfach schön.

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  • Jungerfernbrücke (1701) Das klappte hier mal richtig gut!

    Ehrwürdiger kommen Sie nicht über den...

    Ehrwürdiger kommen Sie nicht über den Kupfergraben! Die Jungfernbrücke ist die älteste noch erhaltene Brücke der Stadt. Und vor allem: die einzige der ehemals neun baugleichen Klappbrücken. Leider ist der Klappmechanismus nicht mehr vorhanden. Das tut aber ihrer Schönheit keinen Abbruch.

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  • Ruine der Franziskaner Klosterkirche (1250)

    Wenn Steine sprechen könnten ... Als Grabmalskirche...

    Wenn Steine sprechen könnten ... Als Grabmalskirche der brandenburgischen Landesherren ist sie die älteste Fürstengrabstätte Berlins. Und kann entsprechend viel erzählen: 1250 begann der Bau als Saalkirche aus Feldstein. Um 1300 wurde sie mit rotem Backstein zur Pfeilerbasilika umgebaut. Danach beherbergte sie so einiges: Korn, ein Laboratorium, eine Druckerei, ein Gymnasium (das z.B. Otto von Bismarck besuchte). Dann kam der Zweite Weltkrieg und machte sie zur Ruine.

    Heute dient sie nach vielen Restaurierungsarbeiten als Ort vieler Kulturprojekte, Theateraufführungen, Ausstellungen und Konzerte.

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  • Restaurant Zur letzten Instanz (1621) Alles, was recht ist!

    Zum Abschluss der Uralt-Tour wird in altehrwürdigen...

    Zum Abschluss der Uralt-Tour wird in altehrwürdigen Gemäuern gespeist. Und zwar im ältesten Restaurant der Hauptstadt. Der Ursprung geht auf das Jahr 1621 zurück.

    Der Name hängt wohl mit dem Bau des Gerichtsgebäudes in der nahen Littenstraße zusammen. In diesem Sinne wünschen wir: recht guten Appetit!

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