Von Ufer zu Ufer - über den Nieder Neuendorfer See

Auf dieser Tour durchstreifen Sie die von Gewässern durchzogene Landschaft um Hennigsdorf sowie das ehemalige Grenzgebiet der DDR – und erleben einen unvergesslichen Tag an den Ufern von Havel, Nieder Neuendorfer See und Heiligensee.

Wegbeschreibung

Ihre Tour startet am S-Bahnhof Hennigsdorf. Verlassen Sie den Bahnsteig in Richtung Postplatz und halten Sie sich direkt links. Am Bahndamm entlang führt der Weg bis zur Neuendorfstraße. Biegen Sie rechts in diese ein, welche wenig später in die Spandauer Allee übergeht. Ihre Strecke führt am Bombardier-Werk (1) vorbei und über den Havelkanal.

Kurz hinter der Brücke wechseln Sie die Straßenseite und setzen Ihre Tour auf der Uferpromenade direkt am Nieder Neuendorfer See fort. Genießen Sie den herrlichen Ausblick über das Wasser und das Treiben, bis Sie zu der Holzskulpturengruppe „Von Ufer zu Ufer“ (2) gelangen. Weiter geht es auf dem Rad- und Wanderweg durch ehemaliges Grenzgebiet, vorbei am Grenzturm Nieder Neuendorf (3), in einen Kiefernwald. Folgen Sie dem Berliner Mauerweg oder wandern Sie direkt am Ufer entlang, bis Sie auf die Gaststätte „Jagdhaus“ (G) treffen. Hier können Sie etwas verschnaufen und sich mit leckerer Hausmannskost stärken.

Der Weg führt weiter, vorbei an der Badestelle „Bürgerablage“, bis zum Oberhavelsteg – einem schönen Aussichtspunkt. Danach geht es auf dem Rustweg weiter zum Fährhaus Spandau, von wo aus Sie die Fähre (4) ganzjährig auf die andere Seite bringt. Dort angekommen geht es sofort links auf dem Rad- und Fußgängerweg weiter, dem Sie jetzt etwa 2,5 Kilometer am wunderschönen, baumbestandenen Ostufer des Sees entlang, vorbei an Bootsstegen und Badestellen, bis zur Sandhauser Straße folgen. Auf diese biegen Sie links ein und passieren nach einem weiteren Kilometer das nostalgische Seebad Heiligensee (5) am gleichnamigen Gewässer.

Auf der Ruppiner Chaussee geht es, vorbei am Kletterwald CLIMB UP! (6), bis zu einem Kreisverkehr. Folgen Sie der Beschilderung Richtung Zentrum. Linker Hand sehen Sie kurze Zeit später die Martin-Luther-Kirche (7). Vor dem Alten Rathaus, das in der Hauptstraße gleich hinter der Kirche steht, biegen Sie noch einmal rechts ab und erreichen den S-Bahnhof Hennigsdorf.

Spezieller Inhalt

Stadtinformation Hennigsdorf
Rathausplatz 1
16761 Hennigsdorf
Tel. 03302 877-320


Stationen der Tour

  • Bombardier-Werk Moderne Bahntechnik

    Bombardier spielt eine führende Rolle bei der...

    Bombardier spielt eine führende Rolle bei der Entwicklung von modernen Schienenfahrzeugen für den Nah- und Fernverkehr.

    Das Werk Hennigsdorf entwickelt unter anderem Prototypen und Testfahrzeuge und setzt damit neue Standards bei der nachhaltigen Mobilität.

    Allein die Ausmaße des Geländes sind beeindruckend und das rege Treiben lässt einen über zukünftige Entwicklungen sinnieren.

    1
  • Skulpturengruppe „Von Ufer zu Ufer“ Freie Sicht

    Direkt am Nieder Neuendorfer See verlief einst ein...

    Direkt am Nieder Neuendorfer See verlief einst ein Postenweg der DDR-Grenztruppen. Die Mauer versperrte damals den Anwohnern jeden Blick auf den See.

    Nach dem Fall der Mauer wurde am 11. Juli 2000 im Zuge der Umgestaltung der Uferpromenade die von Lothar Oertel geschaffene Skulpturengruppe eingeweiht.

    Bis heute erhalten  ist ein auf fünf Eichenstämmen liegendes Boot, das in Richtung Heiligensee – auf der anderen Uferseite – weist.

    2
  • Grenzturm Nieder Neuendorf Geschichte erleben

    In der Mitte des Nieder Neuendorfer Sees verlief von...

    In der Mitte des Nieder Neuendorfer Sees verlief von 1949 bis 1990 die Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland. Auf einer künstlichen Anhöhe wurde damals der Grenzturm Nieder Neuendorf errichtet – er ist heute einer der wenigen erhaltenen Wachtürme der DDR.

    In seinem Inneren lädt ein Dokumentationszentrum von Anfang April bis Anfang Oktober dazu ein, sich mit der Geschichte des Turms, der deutschen Teilung und dem Grenzalltag zu beschäftigen.

    3
  • Fähre nach Tegelort

    In nur wenigen Minuten können Sie ganzjährig...

    In nur wenigen Minuten können Sie ganzjährig mit der Fähre vom Fährhaus Spandau zum anderen Ufer übersetzen.

    Egal ob mit dem Auto, LKW, Fahrrad, Pferd oder zu Fuß – diese Fähre nimmt gegen einen kleinen Obolus alle mit.

    Kleine Gäste können sich auf einem Abenteuerspielplatz hinter dem Fährhaus Spandau die Wartezeit verkürzen.

    4
  • Seebad Heiligensee Baden am Privatstrand

    Der Heiligensee ist ein Privatsee und steht seit 1969...

    Der Heiligensee ist ein Privatsee und steht seit 1969 unter Naturschutz.

    Das 1906 errichtete Seebad bietet den einzigen Zugang zum sonst umzäunten Gewässer.

    Mit seinem langen Steg, seinem drei Meter hohen Sprungturm und der Elefanten-Kinderrutsche ist das traditionsreiche Strandbad für viele Berliner an sonnigen Tagen ein erfrischender Geheimtipp.

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  • Kletterwald CLIMB UP! Hoch hinaus

    Auf 15 Kletter- und Speedparcours wartet so manche...

    Auf 15 Kletter- und Speedparcours wartet so manche Herausforderung auf die ganze Familie, aber auch jede Menge Spaß und neue Erfahrungen.

    Planen Sie etwa 2,5 Stunden ein, um sich den insgesamt 2,9 Kilometern langen Abschnitte hoch über dem Boden zu stellen.

     

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  • Martin-Luther-Kirche Neuromanisches Herzstück

    Die Martin-Luther-Kirche wurde 1855 nach dem Entwurf von...

    Die Martin-Luther-Kirche wurde 1855 nach dem Entwurf von J. H. Becker und Korrekturen von F. A. Stüler im neuromanischen Stil eingeweiht und ist ein Muss für alle Besucher der Stadt.

    Sie ist ein wesentlicher Vertreter des protestantischen Kirchenbaus in Preußen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

    Der heutige offene Glockenturm wurde 1948 wieder eingeweiht, nachdem die Kirche 1945 teilweise zerstört wurde.

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Unser Gastrotipp

  • Jagdhaus Wildspezialitäten, bayerische Küche, Biergarten

    • Niederneuendorfer Allee 80
      13587 Berlin

    Jagdhaus Gastronomiebetriebs GmbH

    Idyllisch...

    Jagdhaus Gastronomiebetriebs GmbH

    Idyllisch gelegen bietet das Jagdhaus ein gemütliches Kaminzimmer (im Winter) und einen großen Biergarten (im Sommer) mit Blick auf den See und die Badestelle.

    Neben einer vielfältigen Getränkeauswahl gibt es kleinere Speisen oder man lässt sich so richtig deftige Hausmannskost schmecken.

    G

Kommentare

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#554
17.08.17 17:20 Ingelore W.
Profilbild von Ingelore W.
Danke für den Tipp
#553
04.08.17 07:33 Werner G.
Profilbild von Werner G.
Schöne Tour, würde aber empfehlen Neuendorfstraße links und rechts in die Hafenstraße zu gehen. Dort kurz hinter dem Parkplatz rechts auf den Weg der direkt an der Havel lang bis zur Brücke über den Havelkanal führt. Man sieht die Züge bei Bombadier.