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Die Kynaststraße wandert in Richtung Osten

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31.10.2007

Der neue Ring-S-Bahnsteig und der Regionalbahnsteig brauchen Platz

Fällt vom Ringbahnsteig am Ostkreuz der Blick in Richtung Osten, öffnen sich ungewohnte Sichten auf die Ost-West-Gleise, seit die Ringfernbahnbrücken demontiert sind. Sie machen dem neuen Regionalbahnsteig Platz, dem nun noch die Kynastbrücke im Wege steht. Ihr Abriss ist ebenfalls erforderlich. Ein Ersatzbau wird weiter östlich errichtet, weil das Land Berlin auf diese wichtige Straßenverbindung nicht verzichten kann.

Bauloch für die Untere Kynaststraße

 

Nach gültigem Zeitplan, so Mario Wand, Projektleiter Ostkreuz der DB Projektbau, wird die Kynaststraße für jeglichen Verkehr ab 1. Juni 2008 gesperrt. Für Juni 2008 sind der Abriss der alten, nicht mehr ausreichend tragfähigen Straßenbrücke über die Bahnanlagen und der Beginn des Neubaus der Kynastbrücke vorgesehen. Dann verschwinden auch die alten Widerlager und Brückenpfeiler der Ringfernbahn- und Straßenbrücken, und es startet der Bau des Regionalbahnsteigs.

Die künftige Ringbahnhalle der S-Bahn und der Regionalbahnsteig brauchen erheblich mehr Platz als jetzt der S-Bahnsteig und die Fernbahn. So muss die Kynastbrücke um 25 Meter in Richtung Osten verlegt werden. Mit 172 Metern wird sie rund 100 Meter länger als die alte. Ingesamt wird die „obere“ Kynaststraße auf einer Länge von rund 660 Metern neu errichtet.

Untere Kynaststraße sichert Anschluss an Marktstraße

Die neue Untere Kynaststraße ersetzt den bereits zurückgebauten Seitenweg, der die Kynaststraße mit der Hauptstraße verband. Sie ist außerdem Stralau als zweite Verkehrsanbindung für die Halbinsel Stralau erforderlich.


Links:Die Abfahrt von der Kynaststraße zur Hauptstraße soll bis Mai 2008 fertig sein.
Rechts: Sollzustand 2016: Kynastbrücke rechts vom S-Bahn- und vom Regionalbahnsteig.

 

Die Untere Kynaststraße soll für die Bauzeit der neuen Brücke und für die benötigte Anbindung der Rampen einen Teil des umzuleitenden Verkehrs aufnehmen. Das gilt auch für die Bauzeit am Bahnhof Ostkreuz. Die Arbeiten an der etwa 340 Meter langen Unteren Kynaststraße haben bereits begonnen. Sie wird an der Hauptstraße südlich vom Bahnhof Ostkreuz neben dem Sportplatz einmünden. Von der Hauptstraße gelangen die Fahrzeuge über die Karlshorster Straße (unter dem Damm der Gleise Richtung Osten) zur Marktstraße, in die die Kynaststraße einmündet.

Die ersten Spundwände für den Geländesprung von der künftigen Kynaststraße zur Unteren Kynaststraße sind gesetzt. Jetzt werden Wasserleitungen und andere Medien verlegt, ehe der eigentliche Bau beginnt. Mit allem drum und dran soll sie spätestens im Mai 2008 fertig sein, um wie geplant mit dem Neubau der Kynastbrücke im Juni beginnen zu können. Die Untere Kynaststraße bleibt dem Anliegerverkehr nach der Bauphase erhalten.

Text: Michael-Peter Jachmann, Foto: Viktor Strasse