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27.10.2011

Berlin hat ein neues Spiegelbild

Bau der Ostkreuz-Ringbahnhalle auf der Zielgeraden

Die neue Ringbahnhalle am Ostkreuz ist enthüllt und eröffnet spannende Perspektiven. Fast wirkt es, als hätte jemand den Vorhang aufgezogen, und statt des Blicks auf eine Fassade den auf eine Leinwand freigegeben. Die zeigt nun 24 Stunden am Tag die Vorstellung „Baustelle Berlin“.

Das ehemals sprichwörtliche „Rostkreuz“ erstrahlt im Spiegelglanz und reflektiert die Skyline aus Gebäuden und Kränen. Während sich der Blick des Betrachters nach oben richtet, verlagern sich die voranschreitenden Bauarbeiten am Bahnhof Ostkreuz nach und nach auf die untere Ebene.

 

Projektleiter Mario Wand informiert über die aktuellen Bauarbeiten am S-Bahnhof Ostkreuz
Mario Wand,
Projektleiter Ostkreuz

Auf dem Ring (oben) gehen die Bauarbeiten auf die Zielgerade. Die neue Bahnsteighalle hat – zumindest teilweise – ihre Hüllen fallen gelassen, die architektonisch gelungene Fassade kann nun auf der west-lichen Bahnhofsseite von jedermann begutachtet werden.

Auf der Bahnsteigplatte wird unterdessen die Verlegung des Belages vorbereitet. Entwässerungsrinnen müssen eingebaut werden, die Unterbauten der Verkaufspavillons sind in den Boden zu integrieren, das geplante Gefälle ist herauszuarbeiten. Außerdem sind alle erforderlichen Leitungsanschlüsse (Wasser, Abwasser, Strom, Telefon etc.) für die Pavillons, die S-Bahn-Aufsicht, die diversen Reisendeninformationssysteme, für die Fahrscheinautomaten etc. zu platzieren.

 

Dann wird die Bahnsteigplatte mittels Flüssigkunststoff abgedichtet. In der zweiten Novemberhälfte beginnt die Verlegung des Belags aus Natursteinplatten als oberer Abschluss des Bahnsteigs.

Die neuen Bauwerke nördlich und südlich des Ringbahnsteigs, zum Beispiel das Stellrechnergebäude, das Kreuzungsbauwerk Vollring, die Eisenbahnüberführung Alt Stralau (1. Bauabschnitt inklusive diverser Stützwände) sind fertiggestellt,
Gleise und Weichen wurden montiert, Signale und Signalausleger aufgestellt, Kabel für Strom, Signal- und Telekommunikationstechnik verlegt.

Vor vier Wochen hat die Firma Siemens das neue Stellwerksgebäude auf dem Gelände des ehemaligen Containerbahnhofs Frankfurter Allee aufgebaut und das gesamte Baufeld zwischen den Stationen Greifswalder Straße und Treptower Park übernommen.

Bis zum Januar 2012 soll das neue Stellwerk, welches ab April 2012 den Verkehr auf dem östlichen S-Bahn-Ring steuert, betriebsbereit sein. Dann beginnt die dreimonatige Abnahmephase.

 

Am 30. September war Baubeginn auf der Stadtbahnebene (unten), zunächst mit Oberleitungsarbeiten östlich des Bahnhofs Ostkreuz. Der Schwerpunkt der Arbeiten bis zum Dezember dieses Jahres liegt zwischen den Stationen Nöldnerplatz und Ostkreuz. Vorbereitet wird zum Beispiel der Neubau der Eisenbahnüberführung über die Karlshorster Straße.

Außerdem muss die notwendige Baufreiheit für erste Bahnsteigarbeiten am Ostkreuz und an der Warschauer Straße geschaffen werden. Nach und nach wird sich der Schwerpunkt der Bauarbeiten am Ostkreuz von oben nach unten verlagern.


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