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11.01.2013

Ein neues Gesicht für die Warschauer Straße

Seit 2005 ist die Verkehrsstation ein Provisorium. Dabei ist sie äußerst gut besucht. Der Trubel am Zubringer zu Szenebezirken und Veranstaltungsarena ist international bekannt. Bis 2016 entsteht hier ein moderner Bahnhof.

So wird der neue Bahnhof:

  • übersichtlich
  • barrierefrei und
  • mit Dach über dem Kopf.


Noch bis 2016 wird am Bahnhof Warschauer Straße gebaut. Dann ist endlich Schluss mit dem Provisorium. Anwohner, Nachtschwärmer und Pendler können den Komfort einer modernen Verkehrsstation genießen.

Mit 85 000 Ein-, Aus- und Umsteigern täglich ist der Bahnhof Warschauer Straße ein wichtiger Knotenpunkt im Berliner Nahverkehrsnetz zwischen S-Bahn, Tram und U-Bahn. Im direkten Umfeld befinden sich, neben Wohnquartieren und Büro- und Gewerbeflächen entlang der Spree, die O2World sowie die Kreuzberger und Friedrichshainer Kneipen-szene.

In Zukunft gelangen die Fahrgäste von der Warschauer Brücke über eine vier Meter breite Vorplatzplatte in den Bahnhof. Zudem wird es einen seitlichen Ausgang in Richtung U-Bahnhof geben.

Verbesserte Laufwege

Der Berliner Senat plant außerdem, den Fußgängersteg von der O2World/vom U-Bahnhof direkt zum S-Bahnhof zu verlängern. Umsteiger von der U-Bahn und Besucher der O2World müssten dann nicht den Gehweg auf der Warschauer Brücke nutzen. Dort wird es vor Veranstaltungen und zu Stoßzeiten häufig eng.

Je Bahnsteig sichern zwei Treppen, eine Fahrtreppe und ein Aufzug den bequemen und barrierefreien Zugang. Die beiden Mittelbahnsteige werden je 152,5 Meter lang sein und zur Hälfte überdacht. Eine Bahnsteighöhe von 96 Zentimetern ermöglicht barrierefreies Ein- und Aussteigen in die Züge der Berliner S-Bahn.

Richtungsverkehr wird die Orientierung deutlich vereinfachen. Wie am Ostbahnhof und künftig am Ostkreuz werden alle S-Bahnen stadteinwärts vom nördlichen Bahnsteig (Gleis 3/4) sowie alle S-Bahnen stadtauswärts vom südlichen Bahnsteig (Gleis 1/2) fahren. Im neuen Empfangsgebäude finden auf mehreren Flächen Läden für den Verkauf von Zeitungen und Reiseproviant Platz. Auch eine gastronomische Einrichtung mit Blick durch die Glasfassade aufs Ostkreuz ist geplant.

Text:cb

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