Auf beiden Seiten der Wuhle verläuft ein ausgebauter Wanderweg, der von Familien mit Kinderwagen genutzt wird und genauso für Radfahrer zugänglich ist. Das bedeutet also, dies ist nichts für ehrgeizige Sportler, denen es ums Tempo geht, sondern eine Tour für gemütliche Fahrer, die gerne öfter mal anhalten und die verschiedenen Angebote am Wegesrand nutzen.
Es gibt nicht nur einen Kletterfelsen (im Eichepark), auch Rastplätze, Aussichtsplattformen und Bänke säumen die Wege entlang der Wuhle. Ein Abstecher lohnt sich unbedingt in die Gärten der Welt (nur zu Fuß!) im Erholungspark Marzahn oder am Ende der Strecke in Köpenick ins Schloss.
Start: S-Bahnhof Ahrensfelde (S 5, S 7, OE 25)
Ziel: S-Bahnhof Köpenick (S 3)
Länge: ca. 17 km
Kennzeichnung: Wuhletal-Wanderweg Schriftzug und Logo mit km Angaben
Route: Der Weg führt von Ahrensfelde bis Köpenick. Der eigentliche Startpunkt ist der Kletterfelsen im Eichepark, 1,3 km östlich des S-Bahnhofes Ahrensfelde. Geht man vom Kletterturm in südliche Richtung, ist man nach 15,4 km am Ende des Wanderweges angelangt, dem S-Bahnhof Köpenick. Der Weg ist so geplant, dass er sowohl im Süden als auch im Norden Anschluss an bestehende Wegverbindungen hat.
Information:
www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/verwaltung/ natur/wuhlewanderweg.html; Flyer zum Download
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1. Pankeweg, Radfernweg Berlin–Usedom, Etappe 1, von Berlin nach Bernau
Eine schöne kleine Tour „flussaufwärts“ entlang der Panke, die von Bernau nach Berlin fließt und der letzte Nebenfluss der Spree vor deren Mündung in die Havel ist. In Pankow beginnend führt der Weg durch den Schlosspark Niederschönhausen nach Blankenburg und Karow. Im Brandenburger Streckenteil folgt er der immer schmaler werdenden Panke durch Zepernick bis nach Bernau, wo die Panke ohne sichtbare Quelle in den Wiesen von Pankeborn entspringt. Es gibt keine nennenswerten Anstiege auf dem Weg und die Strecke ist gut und bequem zu befahren.
Der Ausflug im Norden Berlins könnte auch ein Vorgeschmack sein auf die große Tour Berlin–Usedom, deren erste Etappe fast identisch mit der Strecke ist.
Start: Pankow (S 2, S 8, U 2)
Ziel: Bernau (S 2, RE 3, OE 60)
Länge: ca. 22 km
Kennzeichnung: Pankeweg, weiß-rot-weißer Querbalken auf Grün
Route: Pankow - Blankenburg - Karow - Berlin Buch - Zepernick - Bernau
Es ist auch möglich, schon früher zu starten. Die Pankewegbeschilderung startet in Berlin in der Osloer Straße bei der derzeitigen Pankemündung. Die Panke soll in Berlin derzeit renaturiert werden und ihre ursprüngliche Mündung in der Chausseestraße wiedererhalten.
Information
http://panke.info
www.radweg-berlin-usedom.net
www.barnimradler.de/v_6.php
2. Wuhleweg - von Ahrensfelde nach Köpenick
3. „Natur entdecken“ beim Familienausflug in der S 5 Region
Der Ausflug ab Strausberg hat einiges zu bieten. Die erste Attraktion ist der „Rote Hof“. Der idyllisch gelegene Kinderbauernhof mit Hofcafé lockt mit Naturlehrpfad und Streichelzoo zum Staunen, Spielen und Entdecken.
Wenn es möglich ist, die Kleinen dort wieder loszueisen, führt die Strecke weiter Richtung Straussee und zu der 1620 gebauten Wesendahler Mühle, wo es, wie an zahlreichen weiteren Orten der Strecke, eine Einkehrmöglichkeit gibt.
Das nächste Etappenziel ist dann die Spitzmühle, von der es über die Postbruchwiesen zurück nach Strausberg direkt zum S-Bahnhof geht.
Zu Beginn wird über Waldwege, zum Ende hin über Asphalt- und Verbundpflasterstraßen geradelt, teilweise werden auch markierte Wanderwege genutzt.
Start: Bahnhof Strausberg Nord (S 5)
Ziel: Bahnhof Strausberg (S 5, NE 26)
Länge: 18 km
Kennzeichnung: grüner Strich/Punkt und gelber Strich/Punkt
Route: S-Bahnhof Strausberg Nord über Wesendahler Mühle– Spitzmühle–Postbruch zum S-Bahnhof Strausberg
Information
Ausführliche Tourenbeschreibungen mit Download von Karten auf www.stadt-strausberg.de, Rubrik Tourismus, Radwanderrouten und für den Kinderbauernhof: www.sterematbsg.de
4. Von Erkner zum Straußenhof Kagel und zurück
Bei einer Streckenlänge von 15 km bietet diese Tour viel Zeit für das spannende Rahmenprogramm. Der Ausflug beginnt direkt am Bahnhof Erkner und führt zum Zwischenziel, dem Straußenhof in Kagel (Eintritt 1,50 €). Der Besuch dort kann für eine Führung genutzt werden, bei der über die Haltung der exotischen Laufvögel Auskunft gegeben wird, und der Hofladen lädt zum Stöbern ein.
Die Rückfahrt rund um den Möllensee ist die passende Gelegenheit für eine Badepause und danach bleibt vielleicht noch Zeit für einen Streifzug durch Erkner selbst mit seinem Heimatmuseum und dem Gerhart-Hauptmann-Museum.
Start/Ziel: Bahnhof Erkner (S 3, RE 1)
Länge: 15 km
Kennzeichnung: R1 Europaradweg, Wanderweg Möllensee
Route: Vom Bahnhof Erkner fährt man in Richtung Autobahn auf dem Radweg R1. Dann geht es weiter über Grünheide nach Kagel, immer auf dem gut ausgebauten Radweg entlang. Der Straußenhof befindet sich ganz am Ende des Ortes auf der rechten Seite. Der Rückweg geht rund um den Möllensee zurück nach Erkner.
Information
ADAC Radtourenkarte Berlin Südost – Unterer Spreewald – Schlaubetal – Frankfurt/Oder,
www.euroroute-r1.de
5. „Königliche Sommerfrische“ südlich von Berlin: Hofjagdweg
Der früheren Jagdstrecke des preußischen Königshofs auf der Spur geht es von Königs Wusterhausen auf diesem Weg bis in den Spreewald. Wie die Jagd im 18. und 19. Jahrhundert eignet sich auch die Tour eher als mehrtägiges Ereignis. Neben reizvoller Natur gibt es historische Orte der königlichen Jagdgesellschaften zu besichtigen, z.B. das Schloss Königs Wusterhausen. Vom Endbahnhof der S 46 aus geht es schnell ins Grüne. Die Strecke führt über die Wiesen, Felder, Wälder und Heidelandschaften des Naturparks Dahme-Heideseen. Die Landschaft um Groß Köris ist von zahlreichen Seen geprägt und in Krausnick kann man die beanspruchten Radlerbeine bei einem Abstecher zu Tropical Islands am Strand unter Palmen entspannen. Ab hier verlaufen gut ausgebaute Radwege und von Schlepzig an bis zum Ziel der „Jagd“ in Lübben ist die Strecke durch die beschauliche Fließlandschaft mit dem Spreeradweg identisch.
Start: Königs Wusterhausen (S 46, RE 2, RB 14, OE 36)
Ziel: Lübben (RE 2, RB 14)
Länge: 68 km /Etappen möglich z.B. bis Groß Köris oder Halbe (RB 14)
Kennzeichnung: gekröntes Wildschwein
Route: Königs Wusterhausen - Krummensee - Schenkendorf - Bestensee - Groß Köris - Löpten - Halbe - Märkisch Buchholz - Köthen - Krausnick - Schlepzig - Petkampsberg - Lübben
Information:
www.dahme-seen.de, Hofjagdweg, Spreeradweg
6. Mauerradweg: Immer an der Wand entlang
Auf dem asphaltierten Kolonnenweg beziehungsweise Zollweg geht es immer dem Verlauf der ehemaligen Mauer entlang. Dabei wechseln sich Brennpunkte der Geschichte, Mauerreste und Mauerspuren mit landschaftlich reizvollen Streckenabschnitten ab. So können historisch Interessierte die frühere „Insel West-Berlin“ auf dem Fahrrad umrunden, dabei tief in die Nachkriegsgeschichte eintauchen und beobachten, wie die einst geteilte Stadt wieder zusammenwächst.
Start und Ziel: Potsdamer Platz (S 1, S 2, S 25, RE 3, RE 4, RE 5, U 2)
Länge: insgesamt 160 km, in 14 Etappen gegliedert
Kennzeichnung: „Berliner Mauerweg“ mit stilisiertem Wachturm, Übersichtspläne in regelmäßigen Abständen, an mehr als 40 Stellen gibt es Infotafeln zu Bau und Fall der Mauer sowie zur Geschichte der Teilung Deutschlands
Route: Vom Potsdamer Platz aus führt die Tour mitten durch die Innenstadt in südöstlicher Richtung bis nach Schönefeld, dann geht es auf dem ehemaligen Grenzstreifen nach Westen bis nach Potsdam, von dort aus nach Norden über Spandau bis nach Frohnau und über Pankow und Wedding wieder zurück ins Zentrum.
Information:
www.berlin.de/mauer/mauerweg/index/index.de.php
mit ausführlichen Beschreibungen der einzelnen Streckenabschnitte und weiteren Informationen;
7. Vom Wannsee zur Glienicker Brücke und zurück
Ein familientauglicher Ausflugsklassiker ist diese kleine, aber feine Rundfahrt im Südwesten Berlins, für die auch gerne die Badehose eingepackt werden kann. Die Strecke ist einfach und verläuft auf gut befahrbaren, sicheren Wegen.
Auf dem Weg laden Badestellen, Ausflugslokale und Sehenswürdigkeiten wie die Liebermannvilla, das Haus der Wannseekonferenz und die Glienicker Brücke zu interessanten Pausen ein.
Wer mit der Fähre auf die Pfaueninsel übersetzen möchte, muss das eigene Rad zwar an Land lassen, wird aber von den tierischen Bewohnern mit ihren schillernden gefiederten Balz-Rädern entschädigt.
Start und Ziel: Bahnhof Wannsee (S 1, S 7, RE 1, RE 7, MR 33)
Länge: 16 km
Kennzeichnung: Wannsee-Route RR1 – grüne Senatsschilder; Mauerradweg und R1
Route: Vom S-Bahnhof Wannsee geht es los, auf der Königstraße wird rechts abgebogen und dann geht es „Am großen Wannsee“ immer am Ufer entlang über Haveleck und Uferpromenade bis zur Pfaueninsel. Ab dort führt der R1 (Europaradweg/Mauerradweg) weiter durch den Volkspark Klein Glienicke bis zur Glienicker Brücke. Zurück geht es auf der Königstraße (Wannsee-Route RR1) schnurgerade bis zum Bahnhof Wannsee.
Information
Radkarte Berliner Umland – Wannsee-Route RR1, Broschüre bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (auch als Download), Europaradweg: www.euroroute-r1.de
8. Havellandradweg: Von Berlin-Spandau in den Naturpark Westhavelland
Dank flacher Wege und reizvoller Landschaft bietet der Havellandradweg eine angenehme Tour für Naturliebhaber. Dabei kann der Blick entspannt über endlos weite Wiesen und Felder streifen und hier und da den nächsten Badesee oder die nächste zünftige Gaststätte zum Einkehren entdecken. Auch Sehenswürdigkeiten wie der Funkmast und die historische Altstadt von Nauen sowie das aus dem Fontane-Gedicht bekannte Ribbecker Gutshaus liegen auf der Strecke.
Start: Berlin-Spandau/Albrechtshof (S 75, S 9, RE 2, RE 4, RE 6, RB 10)
Ziel: Grütz/Landesgrenze Sachsen-Anhalt (dort Anbindung an Altmark-Rundweg und Elberadweg); oder Nauen (RE 4, RB 10, RB 14), Rathenow (RE 2, RB 13, MR 51)
Länge: 98 km, auch Teiletappen möglich
Kennzeichnung: roter Adler auf Fahrrad
Route: Von Berlin-Spandau nach Schönwalde, dann durch den Krämer Forst nach Paaren im Glien. Danach geht es ein Stück auf straßenbegleitenden Wegen bis nach Nauen und über Ribbeck weiter über das Havelländische Luch und durch den Naturpark bis nach Rathenow. Ab hier ist eine Extratour durch den Naturpark möglich.
Information:
Radkarte Potsdam/Havelland, www.havellandradweg.de und www.havelland-tourismus.de, kostenloser Download von Broschüren wie „Havellandradwegflyer“ und „Radfahren im Havelland“ (mit weiteren Touren westlich von Berlin wie Otto Lilienthal, Havel Radweg, Tour Brandenburg etc.)
9. Auftakt und Schnuppertour auf dem Radfernweg Berlin-Kopenhagen
Es muss ja nicht gleich die ganz große Tour von 630 km sein, die der internationale Radfernweg Berlin-Kopenhagen insgesamt umfasst. Die beiden ersten Etappen können einen guten Vorgeschmack geben und stehen – je nach Kondition – auch jede für sich alleine oder in Kombination für einen schönen Tagesausflug.
Etappe 1 von Hennigsdorf nach Oranienburg
Direkt hinter Hennigsdorf radelt man in die Natur hinein. Stille Havelauen und das Landschaftsschutzgebiet Stolpe werden durchquert. In Birkenwerder kann das Clara-Zetkin-Haus besichtigt werden. Dann geht es weiter entlang der Windungen des Briesebachs bis nach Borgsdorf und von dort aus erleichtert ein gut ausgebauter Radweg den Endspurt nach Oranienburg, wo eine Besichtigung des Barockschlosses von Kurfürst Friedrich-Wilhelm I. die Tour abrunden könnte.
Start: Hennigsdorf (S 25, RE 6, RB 20, RB 55)
Ziel: Oranienburg (S 1, RE 5, RB 12, RB 20)
Länge: 20 km
Kennzeichnung: Berlin-Kopenhagen Logo
Route: Hennigsdorf - Hohen Neuendorf - Birkenwerder - Kolonie Briese - Borgsdorf - Lehnitz - Oranienburg
Wer von diesem Programm noch nicht ausgelastet ist fährt einfach weiter und absolviert gleich im Anschluss
10. Etappe 2 von Oranienburg nach Zehdenick
Der Weg ist genau richtig für alle Wasserliebhaber. Die vielen Brücken, Schleusen und Kanäle verleihen der Gegend ein ganz besonderes Flair. Nachdem sich zunächst immer wieder der Anblick des Lehnitzsees bietet, geht es den Oder-Havel Kanal entlang, der in Friedrichsthal und Kreuzbruch überquert wird. Weiter begleitet der Weg den Vosskanal und ab Bischofswerder geht es über die Zugbrücke auf der linken Seite des Ufers direkt in die hübsche märkische Kleinstadt Zehdenick. Dort gibt es die Möglichkeit, eine Schiffsfahrt zu machen, die Ruine des Zisterzienserinnenklosters und noch einiges mehr zu besichtigen.
Start: Oranienburg (S 1, S 5, RB 12, RB 20)
Ziel: Zehdenick (RB 12)
Länge: 34 km
Kennzeichnung: Berlin-Kopenhagen Logo
Route: Oranienburg - Friedrichsthal - Bernöwe - Kreuzbruch - Liebenwalde Bischofswerder - Krewelin - Zehdenick
Information
www.bike-berlin-copenhagen.com, bikeline Radtourenbuch Berlin-Kopenhagen, „Radwander- und Freizeitkarte Ruppiner Land“, 1:75.000, Pietruska Verlag, www.ruppinerreiseland.de (Flyer zum Radweg Berlin-Kopenhagen); ADAC Radtourenkarte Berlin Nordost - Barnim - Märkische Schweiz - Oderbruch - Schorfheide
Wer einmal eine echte Rennstrecke in der Stadt ausprobieren und dabei Berlins schönste Seiten vom Rad aus sehen möchte, kann sich an den 60 km des Skoda-Velothons versuchen. Die Meldefrist ist zwar abgelaufen und für private Touren wird natürlich nicht abgesperrt, dennoch ist der Rundkurs (abrufbar unter www.skoda-velothon-berlin.de/ streckenfuehrung.27.html) ab dem Brandenburger Tor etwas Besonderes.
Weitere Links im Internet
- Tarifangebote für die Fahrradmitnahme
- VCD-Tourenplaner - Alles für Ausflüge mit Bus und Bahn
- Rad & Touren - 580 Tages- und Mehrtagestouren


