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22.05.2014

Gute Fahrt mit der S-Bahn!

Tage der offenen Tore in Erkner und S-Bahn-Zugtaufe am 17./18. Mai

Am Samstag, den 17. Mai, ging es in der Triebwagenhalle Erkner hoch her. Um 11 Uhr begannen die „Tage der offenen Tore“, zu denen der Verein Historische S-Bahn die Züge und Fahrzeugtechnik vergangener Jahrzehnte präsentierte. Zahlreiche S-Bahn-Begeisterte, darunter viele Familien, nutzten die Gelegenheit, dem beliebten Verkehrsmittel ganz nah zu kommen und auch einmal hinter die Kulissen zu blicken.

Zugleich fand am Samstag die allererste Zugtaufe eines S-Bahn-Zuges (Zugnummer 481 090-9) statt. Um 12 Uhr enthüllten Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger, der Bürgermeister der Stadt Erkner, Jochen Kirsch, die Geschäftsführerin des VBB, Susanne Henckel, und S-Bahn-Chef Peter Buchner gemeinsam Namen und Wappen der Stadt Erkner, die nun auf einem Viertelzug der Baureihe 481 prangen. Der Minister feierte an diesem Tag auch seinen 50. Geburtstag und erklärte gut gelaunt: „Es gibt nichts Schöneres, als seinen Geburtstag mit der S-Bahn zu feiern“.

Er betonte, dass die elektrifizierte S-Bahn, die bereits seit 1928 nach Erkner fährt, einen großen Beitrag zum Umweltschutz leiste und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sei. VBB-Chefin Susanne Henckel beschrieb das Jubiläum gleichzeitig als einen Neuanfang: „Die Zahlen sind gut geworden, die S-Bahnen wieder pünktlicher. Vom VBB gibt es nichts mehr zu bemängeln“. S-Bahn-Chef Peter Buchner erklärte: „Für mich als Brandenburger ist besonders wichtig, dass die S-Bahn Berlin auch mit den Gemeinden in Brandenburg verbindet.“ Die Zugtaufe stehe symbolisch dafür, dass Metropole und Region weiter zusammenwachsen – „die S-Bahn verbindet sie auch die nächsten 90 Jahre.“

Erkners Bürgermeister freute sich, dass seine Stadt zum 22. Heimatfest Schauplatz und Patin der ersten S-Bahn-Zugtaufe sein konnte. Nach der Taufe stießen alle Versammelten gemeinsam auf „allzeit gute Fahrt mit der S-Bahn“ an. Im Anschluss ging es weiter mit dem Tag der offenen Tore, der für große und kleine Bahnfreunde viel zu bieten hatte.

Besonders begeistert waren die Kinder von der Möglichkeit, in einem echten S-Bahn-Zug in den Führerstand zu schauen und sogar auf dem Fahrersitz Platz zu nehmen. S-Bahnfreunde konnten eine große Modellbahn bestaunen, Wissenswertes zu den Bahnstromanlagen erfahren oder das „S-Bahn-Kino“ besuchen.

 

Großer Dank gebührt dem Verein Historische S-Bahn für sein unermüdliches Engagement.

Fürdas aktuelle Projekt, die Aufarbeitung eines Halbzugs der Bauart 1937 als zukünftigen Weihnachtszug, bittet der Verein um Spenden – Informationen dazu unter www.hisb.de.

 

Text: Martina Göttsching/Foto 1: Christiane Flechtner/ Foto 2: D. Ulrich