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12.05.2015

Schönes Wetter, tolle Taufe

Blankenfelde-Mahlow jetzt auch auf den Schienen unterwegs

Die S-Bahn Berlin ist eindrucksvoll in Blankenfelde-Mahlow auf der S2 präsentiert.

 


Zu den Klängen des Brandenburg- lieds – vorgetragen vom Chor „Deutsche Eiche“ – enthüllten Bürgermeister Ortwin Baier und S-Bahn- Geschäftsführer Christoph Wachendorf bei der Zugtaufe am 12. Mai den Schrift- zug „Blankenfelde-Mahlow“.

Christoph Wachendorf schenkte Ortwin Baier zur Taufe ein Modell des S-Bahn-Zuges. Nach dem Taufspruch "Allzeit Gute Fahrt in rot-gelb an 750 Volt" und dem Begießen aus Sektgläsern trat der S-Bahn-Zug (Nr. 481-179-0) mit dem Schriftzug "Blankenfelde-Mahlow" seine Jungfernfahrt Richtung Bernau an.

Zur Stärkung gab es auf der Festlichkeit Äpfel mit dem S-Bahn-Logo. Im Anschluß der Veranstaltung gab es noch genügend Zeit zum Austausch zwischen den vertretern der S-Bahn und den Bürgern der Gemeinde.

 

Die Geschichte der Anbindung für die Gemeinde

Blankenfelde hat eine ganz besondere Verbindung zur S-Bahn, denn der Bahnhof dort entstand größtenteils durch die sogenannten „Subbotniks“ in Eigenleistung der Blankenfelder Bevölkerung und wurde am 8. Oktober 1950 eröffnet. Bis 1961 hatte die Gemeinde Anschluss an das elektrische S-Bahn-Netz. Nach dem Mauerbau endete die kurze Ära. Erst die Deutsche Einheit brachte der Gemeinde im August 1992 den Wiederanschluss. In Mahlow halten die S-Bahn-Züge bereits seit 1939 durchgehend.


Ein guter Anschluss in die Berliner City

Im letzten Jahr erneuerte die Deutsche Bahn Gleise, Schwellen und Schotterbett im Streckenabschnitt. Die leistungsfähige Infrastruktur mit den beiden Bahnhöfen Blankenfelde und Mahlow sorgt für den guten Anschluss in die Berliner City. Der Potsdamer Platz ist in einer knappen halben Stunde erreichbar. Werktäglich steigen über 9.000 Fahrgäste an den Bahnhöfen der Gemeinde ein und aus.

 


 

Fotos: Kathrin Fiehn/ David Ulrich