Für Hinweise, die zur Feststellung der Täter führen, wird eine Belohnung ausgesetzt: bis zu 600,- EUR.
Hinweise erbeten an:
Bundespolizeiamt Berlin
Telefon: 0800 6 888000
sowie an jede andere Polizeidienststelle
Für Hinweise, die zur Feststellung der Täter führen, wird eine Belohnung ausgesetzt: bis zu 600,- EUR.
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Bundespolizeiamt Berlin
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sowie an jede andere Polizeidienststelle




Vandalismusschäden in Zügen und Bahnhöfen
Die Zerstörungswut in der Stadt nimmt immer mehr zu. Die S-Bahn Berlin GmbH will mit der Aktion den Versuch starten, das Problem stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Gelänge es im Schulterschluss mit allen gesellschaftlich relevanten Gruppen den Vandalismus einzudämmen, könnten in Berlin jährlich zweistellige Millionenbeträge für sinnvollere Dinge ausgegeben werden.
Allein die S-Bahn Berlin muss jedes Jahr mehrere Millionen Euro aufwenden, um Vandalismusschäden und Schmierereien aller Art zu beseitigen und Reparaturen durchzuführen.
Vor allem zerschnittene Sitzpolster, zerkratzte Scheiben sowie beschmierte Innen- und Außenwände von Zügen bereiten gravierende Probleme. So waren 2005 Schäden an 2687 Zugfensterscheiben zu beheben, 22 000 Sitzpolster auszutauschen. Und Schmierereien von einer Gesamtfläche von 370 000 Quadratmetern zu beseitigen - das entspricht etwa 37 Fußballfeldern!
Jede Fensterscheibe, die getauscht werden muss, kostet 600 €, die gebogene Frontscheibe eines Zuges sogar 3000 €. Ein neues Sitzpolster schlägt mit fast 100 € zu Buche, die Komplettererneuerung einer Sitzbank mit 280 €.
Die S-Bahn Berlin strebt nicht nur die strafrechtliche Verfolgung der Täter an, sie setzt ihre Schadensersatzansprüche auch zivilrechtlich durch. Das klappt nicht bei jedem. Wer aber geschnappt wird, zahlt. Ein Student, dem die Verursachung eines Schadens in Höhe von 3500 € nachgewiesen werden konnte, zahlt seitdem eine monatliche Rate von 50 €. Eine vermeidbare Schuldenlast.