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13.09.2012

Ausbildungsberuf: Lokführer/in

Cathrin Lieb erlernt seit einem Jahr bei der S-Bahn Berlin den Beruf der Mechatronikerin.
Von Anfang an interessiert sie sich auch für die anderen Ausbildungsberufe. Sie stellt hier vier Berufe vor.

Der letzte Beruf meiner kleinen Serie ist nun der neue Beruf des Lokführers, der ab 2013 angeboten wird. Hierbei handelt es sich um eine modulare Berufsausbildung. Im ersten Teil erlernen die Auszubildenden den Beruf Industrieelektriker/in. Während dieser Ausbildung eignen sie sich Grundkenntnisse über die Technik unserer Strecken und Züge an.

Künftige Industrieelektriker/innen und Elektroniker/innen für Betriebstechnik durchlaufen die gleiche Grundausbildung, erlernen also auch beide Grundkenntnisse im Installieren und Verlegen elektrischer Leitungen, dem Aufbau, der Wartung und der Analyse von Schaltschränken und elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln. Diese Ausbildung dauert zwei Jahre und schließt mit einer IHK-Prüfung ab.



Fortbildungszentrum der S-Bahn Berlin

Ist dann die Industrieelektriker-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, besucht man sofort im Anschluss das Fortbildungszentrum der S-Bahn Berlin. Dort lernt man im Rahmen von Theorie- und Praxisunterricht die Aufgaben des Lokführers kennen.

Natürlich war ich neugierig, wie dieser Teil der Ausbildung aussehen wird und besuchte daher die Trainerin Frau Große im Fortbildungszentrum. Sie erläuterte mir den Aufbau der Ausbildung. Besonders interessant fand ich, dass neben dem theoretischen und praktischen Unterricht diverse Teile im computerbasierten Training bzw. auf dem Fahrsimulator erfolgen werden.

Dort kann Frau Große – die Trainingskonsole im Blick – an einem Computer alles steuern. Sie kann verschiedene Wetterlagen, Unfälle und Störungen simulieren, die Auszubildenden beobachten und auf ihre Fehler aufmerksam machen.

Simulatorlehrgang

Hat man den Simulatorlehrgang geschafft, stehen noch mehrere Schichten mit einem Ausbildungslokführer an, der einem dabei genau über die Schulter schaut. Nach etwa acht Monaten endet die Ausbildung mit einer Prüfung zum Lokführer/zur Lokführerin.

Nach dem Besuch in der „Schule“ unserer Lokführer wollte ich natürlich auch noch einen S-Bahn-Lokführer in Aktion besuchen, um herauszubekommen, ob dieser Beruf später auch für mich in Frage kommt. Das war zunächst gar nicht so einfach, doch schließlich klappte es.

Ich traf mich mit Herrn Klischies, einem Teamleiter unserer Lokführer, auf dem Bahnhof Ostkreuz. Von ihm erfuhr ich vieles über den Dienstablauf und Arbeitszeiten eines Lokführers. Mir war bis dahin gar nicht bewusst, wie früh manche Schicht beginnt oder wie spät sie auch enden könnte. Aber nun im Nachhinein betrachtet, ist es doch logisch, dass die Arbeitszeiten eines Lokführers auch zu ungewöhnlichen Zeiten beginnen oder enden können und auch Wochenenden ganz selbstverständlich beinhalten.

 

Die anschließende Fahrt über den S-Bahn-Ring bestärkte mich dann aber sofort wieder, nach meiner Ausbildung zur Mechatronikerin Lokführerin zu werden. Das war und ist für mich, auch oder gerade nach diesem spannenden Tag im Fahrbetrieb der S-Bahn Berlin, immer noch ein Traumberuf.

 

Ihr Vorteil/Rabatt

Jetzt Bewerben

Bei der S-Bahn Berlin wird im kommenden Ausbildungsjahr mit Start im September 2014 der Ausbildungsberuf wieder angeboten.

Sollten wir Ihr Interesse für eine Ausbildung bei der S-Bahn Berlin geweckt haben,  bewerben Sie sich online unter www.deutschebahn.com/karriere oder schicken Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Ausschreibungsnummer 210505) per Post an:

DB Mobility Logistics AG
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Bewerbermanagement Schüler Region Ost
Caroline-Michaelis-Straße 5-11

10115 Berlin

Fotos: David Ulrich