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Ausbildungsberuf: Mechatroniker/in

Cathrin Lieb erlernt bei der S-Bahn Berlin den Beruf der Mechatronikerin. Von Anfang an interessiert sie sich auch für die anderen Ausbildungsberufe.

Durch Ihre Ausbildung, die Zusammenarbeit und den Austausch mit anderen Azubis hat sie tiefgreifende Einblicke bekommen und beschreibt die Ausbildungsberufe der S-Bahn Berlin.

"Das Schöne an der Mechatroniker- Ausbildung ist, sie spricht mein Interesse für Technik und Elektronik an. Die duale Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre, zusammengesetzt aus einem Theorie- und einem Praxisteil mit anschließender IHK-Prüfung.

Im Oberstufenzentrum und bei Lehrgängen in einer Ausbildungswerkstatt von DB Training wird der Theorieteil bestritten. Im Oberstufenzentrum erfolgt der Unterricht in Klassenverbänden mit einer Lehrkraft, jeweils eine Woche, worauf zwei Wochen im Betrieb folgen.

In der Ausbildungswerkstatt der S-Bahn Berlin hat man gleich die Möglichkeit zum Praxistest für das theoretisch Angeeignete. Hier sollen sich Grundfertigkeiten entwickeln. So lernt man zum Beispiel den Aufbau, die verschiedenen Arten und die Funktionen von metallverarbeitenden Werkzeugen (Säge, Feile, Meißel etc.) und wendet diese unmittelbar an einer Werkbank an. Laura Alvérs kann sich noch genau an die Zeit erinnern.

Sie empfindet dieses Grundlagenlernen als sehr wichtig, da sie dadurch ein sicheres Gefühl für die praktische Arbeit bekam. Denn nach den Lehrgängen in Metallverarbeitung, Drehen und Fräsen, Pneumatik und Aufbau, Messen und Analysieren von elektronischen Systemen und Anlagen beginnen Betriebseinsätze in den Werken der S-Bahn Berlin.

Der Anfang wird dabei im Werk Schöneweide gemacht. Dort durchläuft der Auszubildende für Mechatronik mindestens sechs Bereiche und lernt dabei den S-Bahn-Zug von A bis Z, von der Achse bis zum Zugzielanzeiger, kennen. Am Besten gelingt dies in der Juniorwerkstatt, wo jeder Auszubildende die Aufarbeitung unserer Stromabnehmer erlernt. Im Werk Schöneweide findet die schwere Instandhaltung statt – alle einzelnen Bauteile werden demontiert und aufgearbeitet.

Laura Alvérs in der Juniorwerkstatt, wo sie einen Taster für einen
Stromabnehmer bearbeitet.

 

Auch im großen Teilelager werden Auszubildende eingesetzt. Letztlich hat jeder einmal für mindestens sechs Wochen in jedem Bereich gearbeitet und so die Komponenten eines Zuges vollständig kennengelernt. Außerdem wird jeder Auszubildende auch in den fünf anderen Werken eingesetzt.

In Grünau, Wannsee, Oranienburg, Erkner und Friedrichsfelde beschäftigen sich die Kollegen mit der betriebsnahen Instandhaltung, das heißt, mit den anfallenden Reparaturen. Laura fühlt sich bei diesen Werkseinsätzen von den Facharbeitern immer sehr gut aufgenommen.

Zu Beginn erhält jeder kleinere Aufgaben, die durch die Einweisungen gut zu lösen sind. Später muss man sich im Team zusammen mit den Facharbeitern beweisen. Das Kennenlernen aller Fachbereiche findet Laura super – auch als Chance, den zukünftigen Arbeitsplatz herauszufinden. Nach erfolgreich absolvierter IHK-Prüfung ist man als Facharbeiter/ in für Mechatronik fit für jeden Betrieb, natürlich auch für die Werke der S-Bahn Berlin. Im DB-Konzern besteht die Möglichkeit der Weiterbildung, beispielsweise zum Meister oder Techniker. Zurzeit werden jedoch keine Auszubildende als Mechatroniker eingestellt."

 

Ihr Vorteil/Rabatt

Jetzt Bewerben

Bei der S-Bahn Berlin wird jährlich mit Start im September der Ausbildungsberuf wieder angeboten.

Sollten wir Ihr Interesse für eine Ausbildung bei der S-Bahn Berlin geweckt haben,  bewerben Sie sich online unter www.deutschebahn.com/karriere oder schicken Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per Post an:

Ausbildungskoordination
der S-Bahn Berlin
Adlergestell 143
12439 Berlin

 

Fotos: David Ulrich