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Für mehr Sicherheit: Anlagen für Bremssand werden täglich kontrolliert

Bei der S-Bahn Berlin tritt ab 4. Oktober ein verändertes Betriebskonzept in Kraft

Die S-Bahn Berlin wird ab 4. Oktober täglich die Funktionsfähigkeit der Besandungsanlagen ihrer Triebzüge prüfen. Das dem Eisenbahn-Bundesamt vorgelegte und dort genehmigte Betriebsprogramm stellt sicher, dass die Fahrzeuge auch im Falle verminderter Haftreibung auf den Schienen jederzeit rechtzeitig zum Stehen kommen.

Im Rahmen der Kontrolle wird festgestellt, ob ausreichend Bremssand in den dafür vorgesehenen Behältern unter den Fahrzeugen vorhanden ist und ob die Besandung der Schienen zuverlässig funktioniert. Bereits Anfang September hatte das Unternehmen die wöchentliche Funktionsprüfung eingeführt. Davor lag der Rhythmus zwischen 7 und 14 Tagen.

Die tägliche Kontrolle der Besandungsanlagen findet außerhalb der Werkstätten auf geeigneten Abstellgleisen im S-Bahn-Netz statt. Die Aufgabe wird schwerpunktmäßig von den eingesetzten Triebfahrzeugführern durchgeführt und dauert bei einem Vollzug (8 Wagen) rund 25 Minuten. Der Zeitaufwand ergibt sich aus dem Umstand, dass derzeit nur ein geringer Teil der Fahrzeugflotte mit sogenannten automatischen Füllstandssensoren ausgerüstet ist und somit eine Besichtigung des Füllstands der Sandbehälter unvermeidbar ist. Bis Ende 2011 werden dann alle Züge der Baureihe 481 mit der elektronischen Füllstandskontrolle nachgerüstet, die den Prüfumfang wesentlich reduzieren wird. Auf den meisten Linien stehen geeignete Prüfgleise im Bereich von Endstationen zur Verfügung.

 

Auf den Linien S 2, S 25, S 7 und S 75 müssen Fahrgäste jedoch an vier Bahnhöfen bei ausgewählten Fahrten grundsätzlich auf einen am gleichen Bahnsteig stehenden Anschlusszug umsteigen. Die Fahrzeiten bleiben in jedem Fall unverändert. Dies betrifft Züge der Linie S 2 in beiden Richtungen am Potsdamer Platz und Züge der Linie S 25 in Richtung Hennigsdorf am Anhalter Bahnhof. Für die Linie S 7 ist dies nur in Fahrtrichtung Potsdam am Ostbahnhof vorgesehen und für Züge der Linie S 75 in Richtung Spandau am Bahnhof Lichtenberg. Betroffen sind unter der Woche täglich 45 Zugfahrten.

Die Aushangfahrpläne für die betroffenen Linien werden angepasst. Fahrten, bei denen ein Umsteigen erforderlich ist, sind gekennzeichnet. Die Umsetzung der geltenden Richtlinien und Standards für die Funktionsprüfung von Besandungsanlagen ist ein weiterer Baustein im Bemühen der Geschäftsführung, bei Fahrgästen und Bestellern verlorengegangenes Vertrauen zurückzugewinnen.


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