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Investitionen im Bereich Technik und Personal (2009-2011)

Personal

Als Reaktion auf die Auswirkungen der Krise investierte die S-Bahn Berlin in hohem Maße in die Einstellung sowie die Aus- und Weiterbildung von Personal. Mehr als 300 Mitarbeiter kamen neu hinzu, was in der Fahrzeuginstandhaltung zu einer Steigerung des Personalbestandes von ca. 20 Prozent führte.

Alle Auszubildenden wurden nach bestandener Prüfung übernommen, und die Zahl der Ausbildungsplätze von 24 auf 30 erhöht. Der Beruf des Industriemechanikers wird seit Herbst 2010 als zusätzlicher Ausbildungsgang angeboten. Derzeit sind 679 Mitarbeiter in der Fahrzeuginstandhaltung tätig, hinzu kommen 115 Leiharbeitnehmer. Der Fachkräfte-Markt ist allerdings begrenzt. Die Werke unterstützen sich gegenseitig mit spezialisierten Mitarbeitern.

Das Entwickeln und Umsetzen neuer Lösungen zur Beseitigung der Fahrzeugmängel beschert der S-Bahn Berlin ein gewaltiges Arbeitspensum. Die Kosten aller Maßnahmen liegen im dreistelligen Millionenbereich. Um alle anfallenden Arbeiten – von Wartung und Überprüfung bis zu Entwicklung und Einbau der neuen konstruktiven Lösungen – zu erledigen, wurden die Kapazitäten in den sechs Standorten (Schöneweide, Friedrichsfelde, Grünau, Erkner, Wannsee, Oranienburg) der Fahrzeuginstandhaltung aufgestockt.

 

Technik

Maxim Gorki Theater Der Boden für die Hubbockanlage in Friedrichsfelde ist schon da.

Der Aufbau von zusätzlichen Arbeitsständen für die betriebsnahe Instandhaltung versetzt die S-Bahn Berlin GmbH dauerhaft in die Lage, ihre Fahrzeuge in dem erforderlichen Umfang in den Werkstätten der betriebsnahen Instandhaltung instand zu halten.

Die Struktur der Werkstätten wurde auch durch das parallele Hochfahren der Personale unterstützt, so dass die Werke auch nach Ansicht der Experten derzeit gut für die Fortführung des Instandhaltungsauftrages und bei Bedarf deutlich über das Jahr 2017 hinaus gerüstet sind.

Im Dezember 2009 reaktivierte die S-Bahn Berlin die Werkstatt Erkner für die mobile betriebsnahe Instandhaltung, im Januar 2010 folgte die Werkstatt Friedrichsfelde für die betriebsnahe Instandhaltung. Im gleichen Monat verkündete die Geschäftsführung eine Bestandsgarantie für die Werkstatt Schöneweide mindestens für die Dauer bis Ende 2017 laufenden Verkehrsvertrages – ursprüngliche Planungsszenarien zur Schließung des Werkes wurden fallengelassen.

Das Unternehmen hatte sich zum Aufbau einer eigenen Montagestraße im Werk Schöneweide entschlossen, um den Tausch von 16 Radsätzen an einem Halbzug (vier Wagen) in nur 24 Stunden bewältigen zu können. Dazu investierte die S-Bahn Berlin 300.000 Euro in eine neue Hebebockanlage und den Ausbau des Spezialarbeitsstandes.

Zur Entlastung der eigenen Kapazitäten beauftragte die S-Bahn Berlin die DB Werke Wittenberge und Dessau mit der Durchführung fälliger Revisionsarbeiten an Zügen der Baureihe 485. Zudem fiel der Beschluss, zur Verstärkung des knappen Fahrzeugparks 20 abgestellte Viertelzüge der Baureihe 485 zu reaktivieren.

Weiterlesen - Jahresbilanz 2010