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Die Umweltpolitik des Unternehmens

Mit Maßnahmen im Klimaschutz, der Lärmminderung, Luftreinhaltung und im Naturschutz wird auch innerhalb der S-Bahn Berlin aktiv daran gearbeitet, die Umweltressourcen zu schonen – in allen Phasen der wirtschaftlichen Tätigkeit. Denn es reicht nicht, ökologisch zu denken – entscheidend ist es zu handeln.

Unvermeidlich: Direkte Umweltauswirkungen der S-Bahn

Die Tätigkeiten der S-Bahn Berlin haben auch negative Auswirkungen auf die Umwelt, die es zu minimieren gilt.
Besondere Aufmerksamkeit widmet das Unternehmen der sparsamen Verwendung und sicheren Lagerung von Lacken, Farben und anderen potenziell umweltgefährdenden Stoffen. Die S-Bahn Berlin legt auf hohe hygienische Standards wert – für die Kunden und die Mitarbeiter. Deshalb ist die Verwendung von Reinigungsmitteln unabdingbar. Der sorgsame Umgang mit dem anfallenden Abwasser, das mit umweltschädlichen Inhaltsstoffen belastet ist, ist eine Selbstverständlichkeit.

 
Die S-Bahn Berlin meistert spezielle Herausforderungen

  • Viele der Werkstätten befinden sich mitten im Grünen: Die Werkstatt Schöneweide liegt in einem Trinkwasserschutzgebiet, die Werkstätten Grünau und Erkner grenzen an Waldgebiete, während das Werk Wannsee in direkter Nähe zum Wasser gelegen ist. Für Notfall- oder Havariesituationen sind deshalb besondere Vorkehrungen getroffen worden.
  • Vandalismus ist leider eines der speziellen Themen, mit denen sich die S-Bahn auseinandersetzen muss. Graffiti-Schmierereien sind nicht nur optisch eine Zumutung, sie belasten auch die Umwelt. Das geschieht bei der Lackherstellung, beim Sprühen, bei der Herstellung der Reinigungsmittel für die Beseitigung von Graffitis, bei der Graffiti-Beseitigung selbst, bei der Abfallentsorgung und bei den damit zusammenhängenden Transporten. Im gesamten aufgeführten Prozess werden 5.946.000 Liter Wasser benötigt.

    Das ist eine Wassermenge, die für 169.886 Duschen oder 75.226 Bäder ausreichen würde. Allein die zusätzlichen Fahrten der S-Bahn-Fahrzeuge in die Werkstätten verursachten im Jahr 2007 einen zusätzlichen Bahnstrombedarf von 110.760 kWh. Damit könnten 27 Familien ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.

    Als umweltfreundliches Verkehrsmittel erweist sich die S-Bahn auch, wenn sie im Depot steht, denn Umweltschutz findet auch in den Werkstätten statt:
  • Schutz des Bodens und des Grundwassers vor wassergefährdenden Stoffen durch sichere Lagertechnologien,
  • Unterstützung der Abfallverwertung durch sorgfältiges Sortieren,
  • Schutz der Gewässer durch Vorreinigung der industriellen Abwässer vor Übergabe an die Wasserbetriebe und Einhalten von Grenzwerten,
  • Reinhaltung der Luft beim Lackieren durch effektive Abluftreinigungs-anlagen.

Gemeinsam aktiv für die Umwelt – die S-Bahn Berlin

Schon vor Jahren hat die S-Bahn Berlin eigeninitiativ die Stelle des Umweltkoordinators geschaffen. Gemeinsam mit der Geschäftsführung sorgen der Umweltkoordinator und sein Team dafür, dass die geltenden Rechtsvorschriften zum Umweltschutz und die Umweltpolitik des Unternehmens in allen Bereichen Anwendung finden. Das Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter wird zielgerichtet gefördert.

Ein starker Partner in Sachen Umweltschutz: die Deutsche Bahn

Als Ausgleich für den Verlust städtischer Flächen durch Baumaßnahmen für die Bahnmetropole Berlin finanziert die Deutsche Bahn ein umfangreiches Programm zur Begrünung. So wurden etwa im Zentrum der Stadt rund 3.000 Bäume gepflanzt und der Mettmannpark in Mitte neu gestaltet. Zudem unterstützte die Deutsche Bahn den Bau einer Promenade am Spandauer Schifffahrtskanal im Bezirk Tiergarten.

Weitere Beispiele zu den Aktivitäten der Deutschen Bahn AG im Umweltschutz

 

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