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16.08.2016

Arbeitsgruppe Angebotsplanung des Kundenbeirats

Kundenbeirat empfiehlt den Ausgang am Bahnhof Zehlendorf an anderer Stelle

Der Kundenbeirat der S-Bahn Berlin GmbH empfiehlt, einen zweiten Ausgang am Bahnhof Zehlendorf zwischen dem sogenannten „Postplatz“ (Anhaltiner Str.) und der Machnower Str. einzurichten und nicht innerhalb des Brückenwiderlagers am Teltower Damm.

Der Bahnhof Zehlendorf besitzt derzeit nur einen relativ schmalen Ausgang über einen Fußgängertunnel östlich des Teltower Damms. Insbesondere zur Erreichbarkeit der Bushaltestellen, aber auch des Rathauses auf der westlichen Seite des Teltower Damms ist ein zusätzlicher Ausgang sinnvoll.

Schmaler Weg für Radfahrer und Fußgänger

Ein Ausgang innerhalb des Brückenwiderlagers auf der westlichen Seite des Teltower Damms würde auf einem sehr schmalen kombinierten Rad- und Fußweg zu einer erhöhten Unfallgefahr führen. Eine Aufweitung der Bahnbrücken über den Teltower Damm würde hier zwar eine Verbreiterung des Fußweges ermöglichen, er würde den Fußgängerstrom aber nur dann sinnvoll ableiten können, wenn neben dem Bahndamm weitere Gebäude abgerissen würden, um einen konstant breiten Fußweg in Richtung Bushaltestelle und Rathaus zu ermöglichen.

Alternative schafft einen klassischen Bahnhofsvorplatz

Sinnvoller wäre nach Meinung des Kundenbeirats ein Fußgängertunnel weiter westlich zwischen dem sogenannten „Postplatz“ vor der alten Post und der Machnower Straße. An dem „Postplatz“ würde sich die Situation eines klassischen Bahnhofsvorplatzes ergeben, der den Bahnhof und die Umgebung aufwerten würde. Westlich davon liegen mehrere Schulen. Die Stadtbibliothek und das Finanzamt lassen sich über die Martin-Buber-Str. direkt erreichen, so dass sich die Fußgängerströme gleich am Bahnhofsausgang aufteilen würden.

Auch eine Bahnhofsvorfahrt und Fahrradständer lassen sich an diesem Ausgang gut realisieren. Auf dem Bahnsteig würde ein Ausgang in westliche Richtung schließlich die Fahrgastströme früh entzerren können, während zwei Ausgänge Richtung Osten dazu führen könnten, dass der eine Ausgang den anderen blockiert.

 

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Text: Harald Voß