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16.08.2016

Arbeitsgruppe Tarife des Kundenbeirats

Kundenbeirat empfiehlt Layoutänderung bei Fahrkarten

 

Kundenbeirat empfiehlt Layoutänderung bei Automatenfahrkarten zur besseren Unterscheidung der verschiedenen Fahrkartenarten.

Gerade bei Fahrgästen, die die öffentlichen Verkehrsmittel häufiger – aber nicht täglich – nutzen und dabei auf die rabattierten 4-Fahrtenkarten zurückgreifen, stellt sich das Problem, dass die verschiedenen Automatenfahrkarten sich auf den ersten Blick nur wenig unterscheiden. Oft sind die wirklich relevanten Informationen zur Unterscheidung der verschiedenen Arten von Fahrkarten nur relativ klein aufgedruckt, dafür befindet sich im unteren Drittel der Fahrkarte ein in den meisten Fällen freier unbedruckter Bereich. Kaum einer weiß, dass dieser Bereich ursprünglich einmal für den Quittungsaufdruck reserviert war, falls jemand seine (Einzel-)Fahrkarte bargeldlos bezahlt.

Der Kundenbeirat empfiehlt hier nun die Gestaltung derart zu ändern, dass die Fahrkarten auf den ersten Blick besser unterscheidbar werden, um damit eine Verwechslungsgefahr für den Fahrgast zu verringern.

 

Möglichkeiten und Grenzen bei der Layoutveränderung

Im Gespräch mit den Verantwortlichen von der S-Bahn wurden erste Ideen, wie eine farblich unterschiedliche Kennzeichnung oder große Piktogramme bzw. Kennbuchstaben im Fahrkartenhintergrund, aus technischen Gründen verworfen.

Übrig geblieben ist die Idee, das Fahrkartenlayout so weit zu ändern, dass die relevanten Informationen besonders groß auf die Fahrkarte gedruckt werden können.

Dafür soll dann auch der ganze bedruckbare Bereich der Fahrkarte ausgenutzt werden. In einem ersten Schritt wurden deshalb die Automaten bereits so umgestellt, dass die Quittungsinformationen bei bargeldlosem Ticketkauf wieder, wie bei der „großen“ Bahn üblich, in einem Extrabeleg ausgegeben werden.

In einem zweiten Schritt soll dann das Layout der Fahrkarten so geändert werden, dass z.B. die aufgedruckten Logos an eine andere Stelle verschoben werden, um die Angaben über Fahrkartenart (Einzelfahrschein/Kurzstrecke etc.), Tarifgruppe (Regel- oder Ermäßigungstarif) bzw. -zone besonders groß darstellen zu können.

Andere Ansätze für lange Tarifbezeichnungen

Allerdings setzen die Vorgaben des VBB der Schriftgröße insofern Grenzen, als man in dem verfügbaren Bereich für die Fahrkartenart auch solche Wortungetüme wie „4-Fahrtenkarte Kurzstrecke“ unterbringen muss. Dabei ist die Unterscheidung, ob es sich um eine „4-Fahrtenkarte Kurzstrecke“ oder einfach nur um ein „Kurzstrecke“ handelt, nur für den Preis relevant, der Hinweis auf die „4-Fahrtenkarte“ könnte also nach Meinung des Kundenbeirats wesentlich kleiner ausfallen.


Die Umsetzung dieser Empfehlung erfolgte bereits im August 2016

 

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Text: Harald Voß
Foto: David Ulrich