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Interview mit dem Sprecher des Kundenbeirats, Dr. Wolfgang Wilkening

Kundenbeirat wirkte bei Entwicklung neuer Fahrausweisautomaten mit

Wolfgang Wilkening

Sie sind seit 2007 als gewählter Sprecher des Kundenbeirats der S-Bahn Berlin dabei. Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt?

Wolfgang Wilkening: Voll und ganz. Für uns Fahrgäste besteht die Möglichkeit, regelmäßig mit den Verantwortlichen des Unternehmens in Kontakt zu treten. Anstatt der anfangs geplanten zwei Treffen im Jahr sind es wegen der höheren Effizienz nun bereits vier. Wichtig auch für uns: Der S-Bahn Chef ist stets anwesend und steht zusammen mit den Fachleuten Rede und Antwort.

Wir bekommen viele Hintergrundinformationen und erhalten Einblick in Betriebsabläufe. Dass die S-Bahn Berlin weiterhin einen engen Kontakt und Meinungsaustausch mit dem Kundenbeirat pflegt, ist dem Unternehmen angesichts der schwierigen Lage hoch anzurechnen.

 

Werden Vorschläge des Kundenbeirats bei der S-Bahn Berlin berücksichtigt?

Wilkening: Es findet ein reger Informationsaustausch statt und der persönliche Kontakt basiert auf gegenseitigem Verständnis. Denn das System S-Bahn ist sehr komplex und für Außenstehende nicht immer leicht zu verstehen. Immerhin werden täglich über eine Million Menschen in der Metropole befördert. Das ist eine beachtliche Leistung. Die Ideen und Verbesserungen, die der Kundenbeirat einbringt, finden Beachtung.

Gerade bei den sogenannten „3-S-Themen“ Sicherheit, Sauberkeit und Service werden wir einbezogen, zuletzt bei der Entwicklung der neuen Fahrausweisautomaten, die jetzt auf immer mehr Stationen aufgestellt werden. Es erfolgt ein reger Meinungsaustausch zu der Frage, was kann wann verbessert werden. Dazu haben wir in einem Wochenendseminar einen Maßnahmenkatalog erarbeitet: Ergebnis sind konkrete Umsetzungspunkte und zwar kurzfristige, mittelfristige und langfristige.

 

Wie setzt sich der Kundenbeirat zusammen?

Wilkening: Seit 2007 sind Schüler, Auszubildende, Studenten, Berufstätige und Nichtberufstätige sowie Rentner vertreten, ebenso Fahrgäste, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Die Chance des aktiven Mitgestaltens wird von allen wahrgenommen. Nicht Schuldzuweisungen, sondern zufriedenstellende, konstruktive Lösungsmöglichkeiten sind gefragt. Wir ziehen alle gemeinsam an einem Strang, um an der weiteren Stabilisierung und Verbesserung der S-Bahn Berlin mitzuwirken – zum Nutzen aller Fahrgäste.