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20.03.2014

Rettungseinsätze beeinträchtigen S-Bahn-Verkehr

Rund 800 Mal im Jahr werden Polizei und Notarzt zu Einsätzen gerufen. Ob auf den Gleisen, Bahnhöfen, im Zug: Oft ist der S-Bahn-Verkehr dadurch deutlich beeinträchtigt.

Jede Unfallsituation ist anders. Kommt es im S-Bahn-Netz zu einem Rettungseinsatz, kann es Stunden dauern, bis der Verkehr auf der Schiene wieder normal rollt.

Je nachdem was passiert ist, sind eine Vielzahl von Einsatzkräften, darunter beispielsweise der Notarzt und die Polizei, beteiligt. Beim Eingang der Meldung können die Dauer und die Auswirkungen des Einsatzes noch nicht eingeschätzt werden. Die Fahrgäste werden durch die Kundeninformationen – Durchsagen, Laufbänder auf den Zugzielanzeigern und gegebenenfalls Mitarbeiter vor Ort – auf dem Laufenden gehalten.

Bei keinem Unfall oder Vorkommnis wird die auf den ersten Blick erfasste Situation Aufschluss darüber geben, welche Folgen das auf den weiteren Verkehrsablauf haben wird. Also ist es in diesem Moment unmöglich, Fahrgästen im Netz die so gewünschten verbindlichen Informationen zu geben. Nicht selten stellen sich die Umstände viel schwieriger dar, als es anfangs schien.

Wenn dann alle Einsatzkräfte am Ort des Geschehens sind, die einzelnen Maßnahmen festgelegt werden, müssen in der Regel die Zeitprognosen angepasst werden. Das ruft den Unmut der Fahrgäste hervor, denn es ist für sie schwer verständlich, wenn es länger dauert als bislang angekündigt. Eine Unfallsituation ist aber, anders als eine langfristig geplante Baumaßnahme, nicht berechenbar.

Der Unfall am 14. Januar 2014 am Biesdorfer Kreuz zeigt im Folgenden, wie kompliziert die ablaufenden Prozesse sind. Dieses Protokoll trägt vielleicht auch zum Verständnis für die Unwägbarkeiten bei solchen Situationen bei, die – leider – immer wieder passieren. 

 

Protokoll eines fast vierstündigen Rettungseinsatzes

 

 

Text: C.Braun; St. Hein