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17.05.2018

Wannsee – Anhalter Bahnhof vom 18. bis 24. Mai gesperrt

Auf südlichem Abschnitt der S1 geht Sicherungssystem in Betrieb

Der Einbau des neuen Zugbeeinflussungssystems (ZBS) im Netz der S-Bahn Berlin stellt einen der Bauschwerpunkte in diesem Jahr dar. Momentan wird die moderne Technik auf einem Abschnitt der südlichen S-Bahn-Linie S1 eingebaut.

Um die neuen Anlagen in Betrieb nehmen zu können, ist der Abschnitt zwischen Wannsee und Anhalter Bahnhof von Freitag, 18. Mai, 4.00 Uhr, bis Donnerstag, 24. Mai, 1.30 Uhr, gesperrt. Aufgrund der umfangreichen Abnahmeleistungen ist kurzfristig eine Verlängerung des Sperrzeitraumes bis zum 24. Mai (ursprünglich 22. Mai) erforderlich. Neben dem Pfingstwochenende umfasst die Komplettsperrung somit auch drei Werktage.

Eine Alternative ist der Ersatzverkehr mit Bussen

Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet, jedoch braucht dieser weitaus länger als die S-Bahn. Zu beachten ist außerdem, dass sich nicht alle Haltestellen direkt an den Bahnhöfen befinden, da es die Straßenbedingungen nicht zulassen. Unter anderem betrifft das die Stationen Feuerbachstraße, Friedenau und Schöneberg.

Entsprechende Informationen sind vor Ort bekannt und unter Fahrplanänderungen gegeben.

Fahrgästen, die nach Nikolassee und Wannsee möchten, wird empfohlen, die Linie S7 zu nutzen.

Warum wird die Strecke gesperrt?

ZBS löst die mechanischen Fahrsperren ab und leitet eine Zwangsbremsung ein, wenn eine S-Bahn ein rotes Signal ignoriert oder die Geschwindigkeit überschreitet. Wie Projektleiter Olaf Schroeder informiert, wurde das System im Abschnitt der südlichen S1 bei laufendem Betrieb installiert. „Dabei musste an allen 100 Signalen das neue Zugbeeinflussungssystem ZBS in die bestehende Sicherungsanlage integriert werden“, so Schroeder. Die Sperrung ist auch unumgänglich, da nur dann die alten Fahrsperren sicher ausgebaut werden können.

 

Text: Claudia Braun
Foto: Christian Hoffmann