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Das Herzstück der S-Bahn Berlin: der Fahrzeugpark




Gegenwärtig sind auf Berlins S-Bahn-Schienen drei Baureihen unterwegs:


Die Baureihe 481

Die Baureihe 481 ist die jüngste der S-Bahn Berlin. In den Jahren von 1996 bis 2004 lieferte der Hersteller Bombadier/ADtranz insgesamt 500 Viertelzüge (2 Wagen). Davon wurden sechs Viertelzüge im Auftrag der S-Bahn Berlin als 3 durchgehend begehbare Halbzüge (2 Viertelzüge) geliefert. Ausgestattet sind die Züge unter anderem mit großen Mehrzweckabteilen.

Die Fahrgastinformationen im Zug erfolgt durch Lichtlaufbänder und ein automatisches Ansagesystem. Die Sicherheit wird durch weitgehende Durchgängigkeit, einen einfachen Notruf und eine vandalismushemmende Gestaltung erhöht.

Die Baureihe wurde von den Berlinern liebevoll „Taucherbrille“ getauft, ein Name der durch die Form des Fensters des Führerstandes inspiriert wurde.


Die Baureihe 485

Diese Baureihe wurde in den Jahren 1987 bis 1992 seitens der Deutschen Reichsbahn geordert. Zu dieser Zeit trug sie die Baureihenbezeichnung 270, bei der S-Bahn Berlin wird sie als Baureihe 485 geführt. Ein Viertelzug setzt sich hier aus einem Triebwagen mit Führerstand und einem Beiwagen zusammen. Im Jahr 2003 lief die schrittweise Ausmusterung der Baureihe an.

Seit dem Jahr 2010 wird zur Unterstützung des Fahrzeugparks wieder ein Teil des abgestellten Bestandes reaktiviert, nach Abschluss dieser Arbeiten werden von dieser Baureihe 80 Fahrzeuge zur Verfügung stehen..

Auch diese Baureihe erhielt ihren Spitznamen: Die ursprünglich rot-anthrazitfarbene Lackierung brachte ihr den Namen „Cola-Dose“ ein.

 

Die Baureihe 480

Die Baureihe 480 wurde in Auftrag gegeben, nachdem die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) 1984 die Betriebsrechte für die West-Berliner S-Bahn von der Deutschen Reichsbahn übernommen hatte. Ab 1990 wurden 45 Viertelzüge geliefert. Eine zweite Lieferung in den Jahren 1993 und 1994 erhöhte den Bestand um 40 Viertelzüge.

Die Baureihe zeichnet sich dadurch aus, dass sich an beiden Enden des Viertelzuges ein Führerstand befindet, wodurch der Einsatz flexibel gehandhabt werden kann.

 


Das kleine 1x1 der Voll-, Halb- und Viertelzüge

Züge, die im Liniendienst zum Einsatz kommen, können nur aus Wagen ein- und derselben Baureihe gebildet werden. Ein Viertelzug besteht dabei aus einer Zwei-Wagen-Einheit. Ein Halbzug setzt sich wiederum aus zwei Viertelzügen, also vier Wagen, zusammen, während ein Vollzug aus acht Wagen besteht. Häufig sind auch Dreiviertelzüge (sechs Wagen) im Betriebseinsatz.

Mehr als acht Wagen können bei der Zugbildung nicht eingesetzt werden, weil die Infrastruktur im Berliner S-Bahn-Netz (z. B. Signalabstände und Bahnsteiglängen) dafür nicht ausgelegt sind. Bei den Baureihen 481 und 485 ist der Halbzug die kleinste betriebliche Einheit. Nur die Baureihe 480 kann auch als Viertelzug eingesetzt werden, da bei ihr jeder Wagen einen Führerstand besitzt.